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VHS

1962, Deutschland: Die zwölfjährige Karla klagt den eigenen Vater der sexuellen Gewalt an und verlangt, einen Richter zu sprechen. Unbeirrbar widersetzt sie sich dem Schweigen ihrer Familie und einer Gesellschaft, die lieber wegsieht. Gespielt wird Karla von Elise Krieps, die in ihrer ersten Rolle mit großer Präsenz das traumatisierte Mädchen zwischen hilflosem Schweigen und dem unbändigen Wunsch nach Gerechtigkeit und einem Leben ohne Übergriffe darstellt. Der Film kommt ganz ohne Voyeurismus aus und wird zu einem kraftvollen Plädoyer über Zivilcourage und das Recht, gehört zu werden.

Christina Tournatzẽs, geboren 1992, ist eine deutsch-griechische Filmregisseurin und Drehbuchautorin. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Macromedia Akademie für Medien und Design in München. Mit ihrem Spielfilmdebüt „Karla“ griff Christina Tournatzẽs 2025 eine  wahre Begebenheit auf. Das Werk hatte beim Münchner Filmfest 2025 Premiere und erhielt den Förderpreis „Neues deutsches Kino“ für die beste Regie. Das Drehbuch von Yvonne Görlach wurde ebenfalls ausgezeichnet.

Nach der Filmvorführung wird die junge Regisseurin über ihren bisherigen Werdegang berichten, mit dem Publikum über den Film diskutieren und Fragen über seine Entstehung beantworten.

Kursnr.: E1144K

Details

Veranstaltungsort

Adresse
85737, Ismaning

Veranstalter

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