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Kallmann-Museum

Das Kallmann-Museum zeigt Ausstellungen mit moderner und zeitgenössischer Kunst. Es ist dem Maler Hans Jürgen Kallmann (1908–1991) gewidmet.

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Kallmann-Museum

Das Kallmann-Museum, das idyllisch im alten Schlosspark von Ismaning gelegen ist, gehört zu den besonderen Kleinoden in der oberbayerischen Museumslandschaft. Es wurde 1992 gegründet und ist im Nachbau einer klassizistischen Orangerie aus dem frühen 19. Jahrhundert untergebracht. Das Stiftungsmuseum ist dem Werk des Malers Hans Jürgen Kallmann (1908 – 1991) gewidmet, das regelmäßig in umfangreichen Präsentationen vorgestellt wird. Daneben werden auf einer Ausstellungsfläche von rund 400 qm jährlich mehrere Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst gezeigt.

Schloßstr. 3b - 85737 Ismaning

Öffnungszeiten:

tuesday: 14:30 - 17:00
wednesday: 14:30 - 17:00
thursday: 14:30 - 17:00
friday: 14:30 - 17:00
saturday: 14:30 - 17:00
sunday: 14:30 - 17:00

Kontaktinformationen

+49 (0)89 9612948

www.kallmann-museum.de

Rasmus Kleine

Kultur & Veranstaltungen

Freizeit & Reisen

Bildung & Wissenschaft

Kunst, Museum, Konzert, Malen, Zeichnen, Ausstellung, Ausstellungen, Konzerte, Jazz


Impressum
Datenschutz
Rechtliche Hinweise

Gründungsjahr:

1992

Mitarbeiter:

1-10

Kallmann-Museum

Modell-Naturen in der zeitgenössischen Fotografie

Illusion oder Wirklichkeit? Natur oder Künstlichkeit?
 
"Modell-Naturen in der zeitgenössischen Fotografie"
23.2. - 5.5.2019 im Kallmann-Museum Ismaning
 
Matthew Albanese, Oliver Boberg, Sonja Braas, James Casebere, Julian Charrière, Cortis & Sonderegger, Kim Keever, Frank Kunert, David LaChapelle, David Levinthal, Didier Massard, Suzanne Moxhay, Mariele Neudecker, Lori Nix, Hans Op de Beeck, Maija Savolainen, Shirley Wegner Studio, Thomas Wrede und Edwin Zwakman.
 
Das Kallmann-Museum widmet sich mit seiner Ausstellung »Modell-Naturen« einem ungewöhnlichen Bereich der zeitgenössischen Landschaftsfotografie. Präsentiert werden keine Fotografien von tatsächlichen Landschaften, sondern solche von Modellen, was man aber oft erst auf den zweiten oder dritten Blick erkennt. So spielen die Arbeiten raffiniert mit unserer Wahrnehmung und dem Verhältnis von Bild und Wirklichkeit. Die Modelle, die den Fotografien zugrunde liegen, werden in aufwendiger Handarbeit von den jeweiligen Künstler*innen selbst angefertigt. Die Landschaften, die sie dabei erfinden, reichen von erhabenen Gebirgs- und Schneelandschaften, die an Gemälde der Romantik erinnern, über Vorstadtszenerien und Katastrophenbilder bis hin zu surrealen oder gar grotesk anmutenden Arrangements sowie zur Natur als Kulisse historischer Ereignisse.
Die Künstler*innen lichten also Natur nicht einfach ab, sondern sie werden gewissermaßen selbst zu Schöpfer*innen von Natur. Beim Bau der Modelle werden dabei zunächst die handwerklichen Fähigkeiten herausgefordert. Erst in einem zweiten Schritt werden die Modelle dann fotografisch abgelichtet, wobei die Eigenheiten des Mediums wie Kamerastandpunkt, Ausleuchtung, Belichtungszeit und Fokussierung gezielt so eingesetzt werden, dass die gebaute Natur im Bild möglichst echt erscheint. Die Fotografie wird als das eigentliche Werk dann im Museum präsentiert, während die Modelle oftmals zerstört werden.
Was aber sehen wir denn nun auf den Fotos? Modelle oder Landschaften? Es ist diese Uneindeutigkeit, die die Faszination der Arbeiten ausmacht. Das, was die Fotos und Videos zeigen, gibt es tatsächlich, nämlich das Modell. Durch unsere Sehgewohnheiten aber meinen wir echte Landschaften zu erkennen. Indem die Arbeiten verschiedene Wirklichkeitsebenen ausloten, fordern sie immer wieder unsere Wahrnehmung heraus. Dabei stellen einige Werke das Konstruierte, das künstlich Gemachte deutlich zur Schau, während andere die Illusion zu einer Perfektion bringen, die ein mehrmaliges Hinsehen erfordert, um durchschaut zu werden.
Seit ihrer Erfindung wurde der Fotografie eine besonders große Realitätsnähe zugesprochen. Was man auf einem Foto sieht, muss es tatsächlich so gegeben haben, so die Annahme. Spätestens aber seit der Erfindung der Digitalfotografie mit ihren vielfältigen Möglichkeiten der Manipulation ist bei uns jede Gewissheit dahin, dass das, was ein Foto zeigt, auch echt ist. Zwar verzichten die Künstler*innen der Ausstellung »Modell-Naturen« weitgehend auf eine digitale Nachbearbeitung ihrer Fotografien, mit ihren Arbeiten aber hinterfragen sie dennoch auf eindrucksvolle Weise die Grenzen von Konstruktion und Wirklichkeit, von Natürlichkeit und Künstlichkeit, von Realität und Illusion.
 
Die Ausstellung wurde von der Alfred Ehrhardt Stiftung in Berlin kuratiert und in Zusammenarbeit mit dem Kallmann-Museum Ismaning, der Ludwig Galerie Saarlouis und der Stadtgalerie Kiel realisiert.
 
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Michael Imhof Verlag.
 
Abbildung: Shirley Wegner, Night Explosion, 2013, C-Print, 100x135 cm, Courtesy the artist & Farideh Cadot Paris

Kallmann-Museum

KONZERT IM KALLMANN - John Cage Projekt – Jens Düppe (Schlagzeug), Frederik Köster (Trompete), Lars Duppler (Piano), Christian Ramond (Bass)

29.3.2019, 20 Uhr

Die Inspiration für sein neues Projekt „Dancing Beauty“ fand der Schlagzeuger Jens Düppe in der Musikphilosophie von John Cage über Schönheit, Freiheit oder Begrenzung. Musikalische Offenheit ist beim Hörer gefragt. Aber warum soll es nicht auch ein Musikstück nur mit einer Plastiktüte als Instrument geben? „Großartige Musik“ urteilte nrw-jazz.

Eintritt: 10 € (erm. 8 €)

Reservierung: 089 9612948 oder info@kallmann-museum.de

Das Kallmann-Museum, das idyllisch im alten Schlosspark von Ismaning gelegen ist, gehört zu den besonderen Kleinoden in der oberbayerischen Museumslandschaft. Es wurde 1992 gegründet und ist im Nachbau einer klassizistischen Orangerie aus dem frühen 19. Jahrhundert untergebracht. Das Stiftungsmuseum ist dem Werk des Malers Hans Jürgen Kallmann (1908 – 1991) gewidmet, das regelmäßig in umfangreichen Präsentationen vorgestellt wird. Daneben werden auf einer Ausstellungsfläche von rund 400 qm jährlich mehrere Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst gezeigt.