Natur & Umwelt

Finden Sie alle Themen aus den Bereichen Natur und Umwelt in Ismaning - Naturheilkunde, Waldkindergärten, Hundeausbildung, Heilpraktiker, Wärmeversorgung und mehr.

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Bürgergemeinschaft für Landschaftspflege in Ismaning e.V.

DAVI's bereichert unsere Pflanzungen durch einen Freundschaftsbaum

 Am 24. 10. 2020 pflanzte der Deutsch-Amerikanische Verein Ismaning (DAVI`s) einen Freundschaftsbaum auf unserem Grundstück. Es ist ein Wildapfelbaum, der im Frühjahr eine Bienenweide, im Herbst und Winter eine ersehnte zusätzliche Nahrungsquelle für unsere Wildtiere wie Rehe, Fuchs, Marder, Vögel etc. sein wird.

Der Baum soll sich fest in Ismanings Boden verwurzeln, so wie die Freundschaft sich zwischen dem Verein, vor allem zwischen der Realschule Ismaning und der High School seit vielen Jahren verbindet. Möge die tiefe Freundschaft weiterhin Früchte tragen wie wir es von unserem Apfelbaum erwarten.

Zwischen zwei Regenschauern erfolgte die Pflanzung mit unserer Politprominenz :                                                                          I. Bürgermeister Dr. A. Greulich, II. Bürgermeister M. Kraus, Altbürgermeister M. Sedlmair, Landtagsabgeordneter N. Kraus, DAVI`s II. Vorstand B. Thoma in Vertretung der erkrankten        I. Vorsitzenden Frau C. Nicklas mit vielen Vereinsmitgliedern und dem Vorstand der Bürgergemeinschaft für Landschaftspflege.

Für fleißiges Eingießen zum Anwachsen sorgte umgehend Petrus mit Regenschauern.

Bürgergemeinschaft für Landschaftspflege in Ismaning e.V.

Eine weitere Heckenpflanzung wertet die Natur auf !

Am 24. 10. 2020 war es wieder soweit: Nach anfänglichem Landregen wurde es langsam trockener und so war es ein Genuss in freier Natur bei angenehmer Arbeitstemperatur die langgezogenen ca. 1 km langen Querverheckungen zu ergänzen. Diese sind besonders für das Kleinwild von erheblicher Bedeutung, um immer wieder Schutz und Deckung bei ihrer Wanderschaft zu finden. Ohne diese Hecken würden sie sonst umgehend Beute unserer hier zahlreich vertretenen Greifvögel werden.

Damit die Pflanzen (Holunder und Weißdorn) mühelos eingepflanzt werden können, waren am Vortag die Pflanzlöcher von unserem Landschaftsfachmann Herbert Baur vorgebohrt -  er wird auch abschließend die Drahtummantelungen zum Schutz vor Wildverbiss anbringen.

Unter strengsten Corona-Hygiene-Konzept-Bedingungen wurde gepflanzt und auch die anschließende Brotzeit (einzeln verpackte Leberkässemmeln der Metzgerei Beck) schmeckten trotz Abstandsregelung köstlich.

Gesponsert wurde die Pflanzung vom Ismaninger Bayern Fan Club „Red Bavaria“, deren Mitglieder uns auch tatkräftig beim Pflanzen unterstützten. Auch der Erlös der Adventssammlung 2019 von Blumen–Aschwin wurde für den Kauf der Pflanzen verwendet.

Bei einer so wichtigen Pflanzung durften natürlich nicht fehlen : unser I. Bürgermeister Dr. A. Greulich, unser II. Bürgermeister M. Kraus, unser Altbürgermeister M. Sedlmair, aber auch unser Landtagsabgeordneter N. Kraus,  Gemeinderat H. Baur, wie auch von der Umweltabteilung U. Hilberer, unsere Försterin Frau M. Reuther, die teilweise auch hochaktiv mit pflanzten.

Mittags, nach getaner Arbeit verließen wir befriedigt unsere Pflanzareale in dem Bewusstsein wieder einen Mosaikstein zur Erhaltung unserer Umwelt geschaffen zu haben.

Gemeinde Ismaning

Umweltschonend saubere Straßenränder dank eines neuen Unkrautbesens

Die Gemeinde Ismaning hat seit kurzem einen neuen Unkrautbesen im Einsatz. Der
praktische Tellerbesenaufsatz beseitigt effizient den Wildkrautbefall in den Nischen an
den Straßenseiten. Durch eine schnelle rotierende Bewegung des Besens wird das
Unkraut umweltschonend und ohne Einsatz von Chemikalien entfernt. Dabei wird auch
die Straße nicht beschädigt.

Nach der Passage des Unkrautbesens folgt die Kehrmaschine, die alle Überreste
beseitigt. Resultat: Saubere Straßen auf denen das Regenwasser besser abfließen
kann.

Gemeinde Ismaning

Gemeinde Ismaning

Der Igel – ein Wildtier

Lebensweise: Dem kleinen stacheligen Gesellen bringen wir Menschen viel Zuneigung
entgegen, obwohl er alles andere als ein Kuscheltier ist. Seine Lebensweise und sein
erstaunliches Verhalten gegenüber Störungen und Feinden bringen ihm jedoch viele
Sympathien ein. Kindern ist der Igel als Stofftier und aus Fabeln wohlvertraut.

Der Igel bevorzugt Wiesenflächen mit lockerem Baum- und Buschbestand,
„unordentliche“ Ecken, Holzstapel und Scheunen werden gerne als Schlaf- und
Nistplätze angenommen. Leergeräumte Gärten und Ackerflächen meidet er hingegen.

In von Parks und Gärten geprägten Siedlungen kommt der Igel in höheren
Bestandsdichten (ca. 3 Tiere pro Hektar) als in der freien Landschaft vor. Sie sind relativ
standorttreu. In der Dämmerung und nachts sucht der Igel nach Bodeninsekten,
Regenwürmern und Schnecken. Gelegentlich frisst er auch Eier oder Mäuse.

In den Sommermonaten kommen pro Wurf 4 – 5 Junge zur Welt, im Herbst erfolgt
manchmal ein zweiter Wurf. Die Igelwelpen sind Anfangs blind und wiegen 15 – 20
Gramm. Erst kurz nach der Geburt entwickeln sich die Stacheln. Nach ca. 40 Tagen
während denen sie gesäugt werden, müssen die jungen Igel selbst für sich sorgen. Die
natürliche Sterblichkeitsrate liegt bei ca. 70 – 80 %.

Ab Oktober/November suchen sich die Igel ein ruhiges Plätzchen zum Überwintern. Vor
Kälte und Feuchtigkeit schützen sich die Igel, in dem sie ihr Nest in einer trockenen
Erdmulde anlegen und diese mit Schichten aus Laub und Gras auspolstern. Während der
Ruhephase fressen die Igel nichts. Erst im April/Mai tauchen die Igel langsam
wieder auf, allerdings kehren sie bei Schlechtwettereinbrüchen z. T. auch wieder in ihre
Quartiere zurück.

Eine akute Gefährdung des Igels ist derzeit in Bayern noch nicht der Fall, allerdings wird
auch sein Lebensraum durch flächendeckende Versiegelung und Zerschneidung der
Landschaft zunehmend eingeengt, so dass die Igelpopulationen immer mehr auf
„Inseln“ zurückgedrängt werden. Igel zählen zu den Insektenfressern, d. h. auch Igel
leiden unter Futtermangel durch den Rückgang an Insekten. Negative Auswirkungen
haben Umweltgifte. Besonders häufig ist der Igel durch Verkehrstod betroffen. Dies ist
auf seinen besonderen Schutzmechanismus – dem Zusammenrollen – zurückzuführen.
Gegen natürliche Fressfeinde war die Stachelkugel ein perfekter Schutz, gegenüber
Autos ist dies jedoch völlig wirkungslos.

Was können Sie also zum aktiven Igelschutz beitragen?
Zum einen können Sie in Ihrem Garten Igellebensräume anbieten. Lassen Sie das Laub
wenn möglich unter Bäumen und Sträuchern liegen, verwenden Sie keine Umweltgifte
in Ihrem Garten, und verwenden Sie – für Wildtiere – durchgängige
Gartenbegrenzungen.

Igel und andere Wildtiere ziehen auf ihrer Nahrungssuche umher. Achten Sie darauf,
dass Kellerschächte und andere „Fallen“ abgedeckt sind, bzw. mit Kletterhilfen
ausgestattet sind. Dies ist nicht nur im Interesse der Igel, sondern auch von Fröschen,
Mäusen und Insekten. Und nicht zuletzt in Ihrem eigenen Interesse, da die Tiere in
diesen Schächten sonst verenden und es so zu unangenehmen Geruchsbelästigungen
führen kann.

Denken Sie auch daran, in Ihrem Gartenteich eine Ausstiegshilfe für den Igel
anzubringen. Steile Ufer kosten ihm sonst das Leben.

Fahren Sie Auto? Dann achten Sie doch bitte während der Dämmerung und nachts auf
Igel, welche die Fahrbahn überqueren wollen.

Noch gehört der Igel nicht zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten unserer Heimat.
Jeder kann mit den richtigen Methoden dazu beitragen, dass dies auch so bleibt.

Sollten Sie sich für das Zufüttern von Igeln in Ihrem Garten entscheiden, denken Sie
bitte daran, dass Igel Insektenfresser sind. Milch, Getreide, Nüsse, Obst sind keine
geeignete Igelnahrung und führen zu Krankheiten. Eine geeignete Alternative zu
Insekten ist Fleisch. Nähere Informationen erhalten Sie z. B. bei www.pro-igel.de

Gemeinde Ismaning

Öffnungszeiten des Wertstoffhofs während der Winterzeit

Mit der Umstellung auf die Winterzeit ändern sich die Öffnungszeiten des Wertstoffhofs.

Die „Winter-Öffnungszeiten“ sind:
Dienstag von 16.00 bis 17.00 Uhr,
Freitag von 12.00 bis 17.00 Uhr,
Samstag von 09.00 bis 13.00 Uhr.

Die Erfahrung zeigt, dass es besonders am Dienstag zu Verkehrsengpässen in der
Osterfeldstraße kommen kann, da der Wertstoffhof oftmals schon vor der Öffnung
angefahren wird. Unsere Bitte: Weichen Sie wenn möglich auf die nicht so stark
frequentierten Termine am Freitag und Samstag aus. Dann müssen Sie auch keine so
langen Wartezeiten in Kauf nehmen.

Beachten Sie bitte auch, dass weiterhin Maskenpflicht am Wertstoffhof besteht!

Gemeinde Ismaning

Wissenswertes zum jährlichen Heckenschnitt

Hecken, durchsetzt mit Einzelbäumen, tragen zu einer ästhetischen Bereicherung
unserer Landschaft bei, bieten bei starkem Wind, Regen oder Schnee dem
Spaziergänger Wetterschutz, den Wildtieren Versteckmöglichkeiten, Nahrungs- und
Bruthabitat und stellen wichtige Trittsteine zur Ausbreitung der Tiere dar. Innerorts
wirken sich Hecken positiv auf das Mikroklima aus, da sie reichlich Wasser verdunsten
und Plätze beschatten. Darüber hinaus filtern sie Staub, Lärm und Abgase.

Damit alle von den nützlichen Aspekten der Hecken profitieren können, möchten wir die
Eigentümer von Grundstücken mit Hecken darum bitten, die Nährgehölze und Pflanzen

vor allem entlang von Bürgersteigen und Straßen zurückzuschneiden, so dass unsere
Bürger*innen im öffentlichen Raum nicht beeinträchtigt oder gar gefährdet werden.
Wenn Gehwege und Straßen nicht auf voller Breite frei sind oder in Kurvenbereichen
die Sicht behindern, kann es zu Unfällen kommen, die es zu vermeiden gilt. Ein richtiger
Heckenschnitt ist daher wichtig.

Worauf sollte beim Heckenschnitt geachtet werden?
Der Zeitpunkt spielt eine bedeutende Rolle. Im Frühjahr und in den warmen Monaten
sind besonders Vögel zur Aufzucht ihrer Jungen auf Hecken, Sträucher und Bäume
angewiesen. Daher sollte zu dieser Zeit auf den Rückschnitt verzichtet werden. Im
Herbst hingegen sind die Tiere schon größer und finden an anderen Orten Unterschlupf.

Wer mit dem Gedanken spielt, Hecken, Gebüsche, Gehölze oder auch Bäume ganz
abzuschneiden bzw. auf den Stock zu setzen, der beachte bitte den § 39 Abs. 5 Satz 1
Nr. 2 des Bundesnaturschutzgesetzes. Dieser beschreibt das Verbot, oben genannte
Pflanzen in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden, die außerhalb
des Waldes, außerhalb von Kurzumtriebsplantagen oder außerhalb von gärtnerisch
genutzten Grundflächen stehen.

Beim Rückschnitt der Hecken und Sträucher ist nicht nur die Einhaltung der Grenzen,
und die Freihaltung der Wege wichtig, sondern auch die Höhe des Bewuchses über
dem Gehweg oder der Straße. Die Höhe bei Geh- und Radwegen sollte 2,50 Meter und
bei Straßen 4,50 Meter betragen, damit Fahrzeuge, Radfahrer oder Fußgänger nicht
behindert werden. Dabei kann ein Baum oder Strauch gerne in den Straßenraum
wachsen; nur die Höhe der Äste, gemessen vom Gehweg bzw. von der Straße, sollte
eingehalten werden.

Liebe Gartenbesitzer, bitte überprüfen Sie Ihre Grundstücksgrenzen und schneiden Sie
gegebenfalls Ihre Hecken zurück. Diese Aufforderung gilt nicht als Kritik am Pflegezustand Ihres Gartens, sondern stellt eine Bitte um gegenseitige Rücksichtnahme
und Wahrnehmung von Pflichten dar.

Vielen Dank.

Brennholzhandel Asten

Aktuelle Preise

Unsere aktuellen Preise finden Sie auf unserer Internetseite:

https://brennholz-asten.de/

Imkerverein Ismaning e.V.

Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung

Imkerverein Ismaning e.V.

Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung

Am Mittwoch, 22. Juli 2020 – 20:00 Uhr

Gasthof Soller „D´Rest“ 

Bahnhofsstraße 1

85737 Ismaning

Liebe Mitglieder,

wir laden Euch herzlich zur ersten ordentlichen Mitgliederversammlung des Imkerverein Ismaning e. V. ein. Wir freuen uns auf Euch!

Vorläufige Tagesordnung

20:00 – 21:00 Uhr Mitgliederversammlung 

Eröffnung der Mitgliederversammlung durch den Versammlungsleiter und ersten Vorsitzenden Andreas Zoelzer

TOP 1 Feststellen der Beschlussfähigkeit

TOP 2 Wahl des Protokollführers

TOP 3 Aktuelles zur Gemeinnützigkeit

TOP 4 Aufnahme von Neumitgliedern

TOP 5 Beitragsordnung

TOP 6 Beratung und Beschluss vorliegender Anträge
Anträge bitte schriftlich bis 21.07.2020 an den Vorsitzenden Andreas Zoelzer
(per Email: vorsitz1@imkerverein-ismaning.de)

TOP 9 Sonstiges

Schließen der Mitgliederversammlung

21:00-22:30 Uhr Letzte Honigernte/Auffütterung und Varroabehandlung

Diskussion über das Bienenjahr und die kommenden Tätigkeiten

Vorstellung der „Totalen Brutentnahme“ – biotechnische Maßnahme zur Varroareduktion

Viele Grüße

Andreas Zoelzer und Martin Bayer

Gemeinde Ismaning

Internationaler Tag der Umwelt am 5. Juni 2020

In Erinnerung an die Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutze der Umwelt am
5. Juni 1972 in Stockholm wird weltweit jedes Jahr der Tag der Umwelt begangen. Seit
1976 rückt auch Deutschland durch verschiedenste Aktionen diesen Tag den Schutz
der Umwelt und seiner Ressourcen in den Fokus. Diesjähriges Motto ist der Slogan
natur:verbunden.

Die Gemeinde Ismaning engagiert sich seit Jahrzehnten für den Schutz der Umwelt.
Aktuelle Projekte, die von der Gemeinde durchgeführt und gefördert werden, sind
beispielsweise:

- Förderung erneuerbarer Energien, Energiesparmaßnahmen und umweltfreundlicher Mobilität
- Beitrag zur Biodiversität und zum Insektenschutz
- Aufforstungsarbeiten in Zeiten des Klimawandels
- Reinigung und Pflege der Natur
- Förderung lokaler, saisonaler und fair gehandelter Lebensmittel
- Verzicht auf Glyphosat und Gentechnik
- Abfallvermeidung und Recycling
- Aufklärungsarbeit und umweltpädagogische Veranstaltungen mit Kindergärten und
Schulen

Weiterführende Informationen zu den Projekten finden Sie unter:
https://ismaning.de/umwelt-energie/

Anlässlich des Weltumwelttages danken wir allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den
ortsansässigen Vereinen und Organisationen, die sich vorbildlich für den Umweltschutz
engagieren.

Übrigens: Die NordAllianz organisiert erstmalig und noch bis zum 30. August 2020
einen Fotowettbewerb insektenfreundlicher Gärten und Balkone. Mehr erfahren Sie auf
den Webseiten der NordAllianz unter www.nordallianz.de

Gemeinde Ismaning

Gemeinde Ismaning

Erster Treibhausgasbericht des Landkreises München: Ergänzungen für die Gemeinde Ismaning

Der Landkreis München hat kürzlich einen umfangreichen Treibhausgasbericht
veröffentlicht, der neben der Nennung zahlreicher Maßnahmen zum Klimaschutz und
Unternehmungen zur Energiewende, Daten aus dem Jahr 2016 für alle 29 Kommunen analysiert und ausweist.

Vereinfach gesagt wurde eine Bilanzrechnung durchgeführt, die Emissionen und die Gewinnung von Strom und Wärme aus regenerativen Quellen gegenüberstellt.

Ergebnisse für Ismaning unter der Berücksichtigung des territorialen Ansatzes berechnetet der
Landkreises München folgende Werte für Ismaning:

a) Treibhausgas-Emissionen in Tonnen CO2e pro Einwohner pro Jahr 2016
- Private Haushalte: 2,0 Tonnen CO2e
- Gewerbe/Handel/Dienstleistungen/Industrie: 3,6 Tonnen CO2e
- Kommunale Einrichtungen: 0,6 Tonnen CO2e
- Verkehr ohne Autobahnen: 2,4 Tonnen CO2e
- Gesamt (ohne Autobahn): 8,6 Tonnen CO2e
- Gesamt (mit Autobahn): 9,7 Tonnen CO2e

b) Energiegewinnung aus regenerativen Quellen
Strom:
Der Anteil erneuerbarer Energie in der Stromerzeugung betrug 2016 laut
territorialem Ansatz 12,7 % in Ismaning.
Davon:
- 0,3 % aus Wasserkraft (Goldachhof, Seidl-Mühle),
- 6,2 % aus Biogas (Anlage am Karlshof),
- 6,3 % aus über 150 Photovoltaik-Anlagen (z.B. Seidl-Mühle, Gymnasium Ismaning,
Vordach des Feuerwehrhauses, Hallendächer uvm.).

Wärme: Der Anteil erneuerbarer Energie in der Wärmeerzeugung betrug 2016 laut
territorialem Ansatz 20,2 % in Ismaning.
Davon:
- 0,8 % aus Solarthermie,
- 3,0 % aus Wärmepumpen,
- 5,9 % aus Biomasse,
- 10,5 % aus Geothermie.

Grenzen der Datenerfassung nach territorialem Ansatz – Ergänzungen für Ismaning
Gleiche Kennzahlen und Kategorien, die im Treibhausgasbericht des Landkreises für
die einzelnen Kommunen verwendet wurden, lassen die 29 Gemeinden und Städte
untereinander vergleichbar erscheinen. Dies ist allerdings nur begrenzt der Fall.

Leider berücksichtigt der territoriale Ansatz nur die Quellen der regenerativen
Energiegewinnung innerhalb eines Gebietes. Für Ismaning wurde damit der Bezug von
Ökostrom aus den Inn-Wasserkraftwerken vernachlässigt. Da der Inn-Wasserkraftstrom
tatsächlich im Ort verkauft und verbraucht wird, sowie einen namhaften Beitrag zur
Treibhausgasminderung darstellt, sollte er nach unserer Auffassung berücksichtigt
werden.

Wird der Inn- Wasserkraftstrom mit in die Pro-Kopf-Emissionen-Rechnung für 2016 einbezogen,
sinkt der ursprüngliche Wert in Höhe von 8,6 Tonnen CO2e pro Jahr auf 7,9 Tonnen CO2e pro Jahr.
Der Anteil an erneuerbaren Strom steigt damit von 12,7 % auf 39,8 %.

Die Darstellung der Verkehrsemissionen mit Berücksichtigung der Autobahnen ist
ebenfalls kritisch zu beurteilen. Je nach Gemeindegebiet und unterschiedlicher Länge
an Autobahnen werden die Kommunen unterschiedlich stark mit Treibhausemissionen
belastet.

Der Gesamtenergieverbrauch wird pro Einwohner angegeben. Wie bereits dargestellt,
fließen auch Emissionen von Gewerbe/Handel/Dienstleistung/Industrie mit ein.
Ismaning, mit gut 15.000 Arbeitsplätzen vor Ort, verzeichnet demnach mehr Emissionen
als andere Gemeinden mit kleinerem Arbeitsmarkt. Wir schlagen daher einen
Emissionswert pro Einwohner und pro Arbeitsplatz vor.

Beim Energieverbrauch für die kommunalen Einrichtungen erscheint ein relativ hoher
Wert für Ismaning, da die Gemeinde selbst viele Gebäude betreibt und besitzt. So
fließen beispielsweise alle gemeindlichen Kindertagesstätten, Schulen und rund 400
Wohnungen mit in die Berechnung ein.

Da die Zahlen im Jahr 2016 erhoben wurden und Ismaning mittlerweile weitere
Investitionen für den Klimaschutz und für den Ausbau regenerativer Energiequellen
getätigt hat, sind für den nächsten Treibhausgasbericht noch bessere Ergebnisse zu
erwarten. Die Gemeinde Ismaning schätzt das gesetzte Ziel der Emissionseinsparungen
von mehr als 50 % als realistisch ein.

Der gesamte Treibhausgasbericht des Landkreises München, detaillierte Auswertungen
für Ismaning sowie viele Maßnahmen zum Umwelt-, Natur- und Klimaschutz können
unter: https://ismaning.de/umwelt-energie/ nachgelesen werden.

Gemeinde Ismaning

Apfelbäume aus der Streuobstwiese vielleicht bald in Ihrem Garten?

Ein leichter Wind und schon fliegen sie: die hübschen weißen Blüten der Äpfelbäume…
Die rund 100 Apfelbäume auf der gemeindlichen Streuobstwiese am Goldachhof stehen
in voller Blüte.

Die Streuobstwiese der Gemeinde erfreut uns immer wieder. Ob gerade jetzt zur
Baumblütezeit oder später, wenn es an die Ernte der leckeren Äpfel geht. Doch neben dem visuellen und dem geschmacklichen Genuss, hat sie weitaus mehr zu bieten!
Streuobstwiesen stellen nicht nur für uns Menschen eine wertvolle Kulturlandschaft
heimischer Obstsorten dar, sondern sie bieten vor allem zahlreichen Tieren, etwa
Vögeln - insbesondere baumbrütenden Vogelarten wie Spechten und Meisen -, aber
auch Steinkäuzen, Fledermäusen, Schmetterlingen, Reptilien und seltenen
Pflanzenarten einen Lebensraum. Ihre Bedeutung für den Arten-, Grundwasser-, Klima-
und Landschaftsschutz, aber auch für den Tourismus ist sehr groß.

Wir in Ismaning sind sehr froh, dass wir eine gemeindliche Streuobstwiese
bewirtschaften dürfen. Wir erklären, warum die Streuobstwiesen in der Landschaft so
wertvoll sind:
 Die Kombination von Baum und Wiese schafft optimale Lebensbedingungen für
viele Tier- und Pflanzenarten. Ein einziger Apfelbaum bietet beispielsweise
Lebensraum für 1.000 wirbellose Tierarten. 40 verschiedene Vogelarten wurden in
manchen Streuobstwiesen gezählt. Darüber hinaus beherbergen die blühenden
Wiesen bis zu 5.000 verschiedene Tierarten. Streuobstwiesen sind angesichts der
Verdrängung durch den Menschen oftmals letzte Refugien für bedrohte Arten,
gleichzeitig aber auch Verbindungselemente von Biotopen. Zur Erweiterung des
„Wohnraumangebotes“ haben wir im Juli 2019 einen Lebensturm vor Ort
geschaffen.
 Regionales Streuobst besteht oftmals aus alten Lokalsorten mit intensivem
Geschmack und geringem Allergiepotential. Die Pflege der Streuobstwiese trägt
damit auch zum Erhalt der Sortenvielwalt bei.
 Kurze Transportwege sparen CO2 und sorgen dafür, dass das Obst erst dann
geerntet wird, wenn es vollreif ist und am besten schmeckt.
 Im Unterschied zu Obstplantagen wird Streuobst extensiv (mit verhältnismäßig
geringem Aufwand) bewirtschaftet. Es wird eher an organische Dünger und
Nützlinge gesetzt.
 Das Wurzelsystem der Bäume sowie die Gräser und Wiesenkräuter dienen als
Erosionsschutz des Bodens.
 Streuobstwiesen wirken als Windschutz und als Frischluftproduzent.
 Vor allem während der Blütezeit verschönern Streuobstwiesen unser
Landschaftsbild.
 Muss ein Baum doch einmal gefällt werden, freuen sich Drechsler,
Musikinstrumentenbauer und Möbeltischler. Sie haben die optisch attraktiven und
dauerhaften Obsthölzer als begehrte Alternative zum unersetzlichen Tropenholz
wiederentdeckt. Auf klimaschädliche Ferntransporte kann damit verzichtet werden.

Einen beträchtlichen Beitrag zum Erhalt der Streuobstwiesen kann jeder von uns
leisten, indem sie sich für regionale und saisonale Streuobstprodukte entscheiden und
auf das optisch scheinbar makellose, zu allen Jahreszeiten verfügbare und in der Regel
mit hohem Dünger- und Spritzmitteleinsatz erzeugte Plantagenobst verzichten.

Ismaning, als landwirtschaftlich geprägte und für den Naturschutz aktive Gemeinde,
möchte mehr Obstbäume im Ortsgebiet aufblühen lassen. Dazu verschenkt die
Gemeinde im Herbst an interessierte Ismaninger*innen erstmals rund 100 Apfelbäume
in vier Sorten, unter anderem auch die, die in der Streuobstwiese am Goldachhof
stehen. Nähere Informationen folgen.

Halten Sie also die Augen offen. Es wäre doch schön, wenn im nächsten Jahr die
hübschen Blüten in Ihrem Garten tanzen…

Gemeinde Ismaning

Gemeinde Ismaning

Wieder wöchentliche Biotonnenleerung

Von April bis Ende Oktober werden die Biotonnen wieder wöchentlich geleert.

Während der ungeraden Kalenderwochen werden also sowohl die Restmüll- als auch die
Biotonnen von zwei verschiedenen Fahrzeugen geleert. In den geraden Kalenderwochen
werden wie bisher nur die Biotonnen geleert. 

Gemeinde Ismaning, Umweltschutz