Natur & Umwelt

Finden Sie alle Themen aus den Bereichen Natur und Umwelt in Ismaning - Naturheilkunde, Waldkindergärten, Hundeausbildung, Heilpraktiker, Wärmeversorgung und mehr.

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Gemeinde Ismaning

Absage der Rama dama-Aktion am 17. April

Die Aktion Rama dama „sauberes Ismaning“ am 17. April 2021 muss abgesagt werden.

Die coronabedingten Einschränkungen lassen die Durchführung der Aktion nicht zu. Wir
prüfen, ob wir im Sommer oder Herbst, insbesondere mit den Schulen, Einzelaktionen
durchzuführen können.

 

Danke für das Verständnis.

Gemeinde Ismaning

Straßenreinigung

Die erste Straßenreinigung 2021 (Frühjahrs-Straßenreinigung) findet vom Montag,
15. März, bis Mittwoch, 17. März 2021, statt, wobei am zweiten Reinigungstag der
Ortsteil Fischerhäuser befahren wird.

Nach der Verordnung über das Reinhalten und Reinigen der öffentlichen Straßen sowie
Sicherung des Verkehrs auf Gehbahnen zur Winterzeit in der Gemeinde Ismaning (i.d.F.
vom 01.01.2002) sind die Anlieger zur Straßenreinigung verpflichtet. Die Reinigung der
Straßen mittels Kehrmaschine durch die Gemeinde Ismaning ist eine freiwillige Leistung
und ersetzt nicht die Pflicht der Straßenreinigung durch die Anlieger.

Aus diesem Grunde möchten wir ersuchen, an den Reinigungstagen zumindest die
Stellen, die öfters nicht gekehrt werden konnten, von parkenden Fahrzeugen
freizuhalten, damit den Anliegern eine Eigenreinigung der Straßen und
Entwässerungsrinnen erspart bleibt.

Sollte bei der Straßenreinigung eine Straße nicht gekehrt werden, so bitten wir um
Mitteilung.

Gemeinde Ismaning

Wir gratulieren: Ismaning feiert 10 Jahre Geothermie

Vor 10 Jahren schrieb Ismaning ein bedeutendes Kapitel. Am 17. März 2011, sieben
Tage nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima, fasste der Gemeinderat einstimmig
den Grundsatzbeschluss zum Geothermie-Projekt Ismaning.

Von Beginn an bestimmten Enthusiasmus und Schaffenskraft das ambitionierte
Energieprojekt: noch im selben Jahr wurde die Wärmeversorgung Ismaning GmbH &
Co.KG (WVI), als eine einhundertprozentige Tochtergesellschaft der Gemeinde

 

Ismaning, gegründet. Einige Monate später, im Februar 2012, feierte das Team den
Einzug ins Geothermie-Haus in der Aschheimer Straße. Kurz darauf, im Frühjahr und
Sommer 2012, ging es ans Eingemachte: die erste und zweite Tiefenbohrung verliefen
erfolgreich. Zu den erwähnenswerten Umsetzungen gehörten natürlich auch der
Neubau der Energiezentrale in der Mayerbacherstraße und der Ausbau des
Fernwärmenetzes, der im Mai 2012 mit einem symbolischen Spatenstich vom
ehemaligen Bürgermeister Michael Sedlmair startete. Heute umfasst das Leitungsnetz
schon eine Länge von rund 55 Kilometern.

Dass das Ismaninger Geothermie-Projekt ein ganz Besonderes ist, beweisen die guten
Kritiken - unter anderem auch von Klimaforschern - zufriedene Kunden und allem voran
die auch noch nach 10 Jahren andauernde Begeisterung derer, die maßgebend am
Vorhaben beteiligt waren und es heute noch sind.

Herzlichen Glückwunsch!

Gemeinde Ismaning

Zuschuss für Komposter

Für den Kauf eines Komposters erhalten Sie gegen Vorlage der Rechnung einen
Zuschuss von 60 % des Kaufpreises, maximal € 40,00.

 

Zuschussanträge erhalten Sie unter www.ismaning.de/buergerservice oder auf Anfrage
gerne auch per Post.

 

Gemeinde Ismaning, Umweltschutz

Gemeinde Ismaning

Umwelt- und klimafreundliches Gärtnern

Am 1. März ist der meteorologische Frühlingsanfang. Für viele Ismaninger*innen der
Stichtag zur Wiederaufnahme der lang ersehnten Gartenarbeit. Schön, wenn es bei
solch einem Naturvergnügen auch umwelt- und klimafreundlich zugeht. Wir geben
Tipps!

 

Klima schützen: Ja zur torffreien Blumenerde
Leider enthalten einige Blumenerden aus dem Handel Torf und sind damit schädlich für
das Klima. Warum? Torf ist ein kohlenstoffreicher und extrem langsam erneuerbarer
Stoff. Er wird aus Moorböden gewonnen, die zwar nur knapp drei Prozent der
Landfläche der Erde bedecken aber mehr als doppelt so viel Kohlenstoff binden, wie
sämtliche Wälder auf der Welt zusammen. Was viele Kleingärtner*innen nicht wissen:
Wird Torf abgebaut – zum Beispiel zur Erdenproduktion - so wird der gespeicherte
Kohlenstoff in Form des Treibhausgases CO2 freigesetzt. Die Verwendung von
torfbasierten Erden trägt also zur Erderwärmung bei. Hinzukommt, dass die
Wiederaufnahme des freigesetzten CO2 durch Wiedervernässung nicht in einem
überschaubaren Zeitraum möglich ist. Torf zählt deshalb nicht zu den nachwachsenden
Ressourcen. Torffreies Gärtnern ist deshalb ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz
und dank zahlreicher Alternativen, wie Holzfasern, Grüngutkompost und Kokosprodukte,
recht einfach umsetzbar.

Weiterführende Informationen und Torfalternativen finden Sie auf der Interessierte des
Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft: www.torffrei.info

Klimafreundliches Gartenzubehör
Einen Beitrag zum Klimaschutz leistet man auch mit der bewussten Auswahl der
Gartenprodukte. Wer sich beispielsweise für Gartenmöbel aus Holz - aber bitte kein
Tropenholz - statt aus Kunststoff entscheidet, der kauft nicht nur ästhetische und
langlebige Produkte, sondern auch Kohlenstoffspeicher. Die Bäume haben während
ihres Wachstums CO2 gebunden, das in Form von Kohlenstoff für viele Jahre im Holz
der Möbel gespeichert bleibt. Produkte aus erdölbasierten Kunststoffen haben diesen
Effekt nicht.

Mehr Informationen zum Umwelt- und Klimaschutz in Ismaning:
https://ismaning.de/umwelt-energie/

Gemeinde Ismaning

Verstärkte Freizeitnutzung in der Natur

Während des Corona-Lockdowns ist die verstärkte Freizeitnutzung in der Natur
verständlich. Seit März 2020 sind Isarauen, Taxet, die weitläufige Flur und das
Moosgebiet häufig Ziel von Spaziergängen oder Fahrradtouren. Dabei gilt es jedoch
einiges zu beachten, damit die Natur und unsere Wildtiere nicht darunter leiden und die
Bestände zurückgehen.

In der kalten Jahreszeit steht Rehen, Hasen, Vögeln usw. weniger Nahrung zur
Verfügung, der Energiebedarf der Tiere ist jedoch durch die Kälte sehr viel höher als im
Sommer. Werden die Ruheräume der Tiere gestört, verbrauchen diese durch Flucht
und/oder kürzere Fresszeiten unnötig ihre Energiereserven. Dadurch überleben weniger
Tiere den Winter.

Im Frühjahr ist es wichtig, dass zum Schutz von Bodenbrütern, Kitzen oder Hasen auf
den Wegen zu bleiben und den Hund stets angeleint zu führen. Die Muttertiere legen
ihren Nachwuchs in der Deckung ab und kommen nur wenige Male am Tag zum
Säugen. Bei Bodenbrütern führt jede Flucht vom Nest zu einem Auskühlen der Eier und
somit nach einiger Zeit zum Absterben des Embryos oder die Alttiere geben die Brut
vorzeitig auf.

Bitte leinen Sie Ihre Hunde an. Wegen freilaufender Hunde sind aktuell schon Rehe im
Isarkanal bzw. am Speichersee ertrunken. 

Bitte nutzen Sie für Anfahrten mit dem Pkw nur öffentliche Straßen und parken Sie auch
nicht auf Acker- und Wiesenstreifen.

Tragen Sie dazu bei, unsere wunderschönen Naherholungsgebiete und Naturräume zu
erhalten. Vielen Dank!

Gemeinde Ismaning

Gemeinde Ismaning

Earth Hour am 27. März von 20.30 bis 21.30 Uhr

Seit 2012 beteiligt sich die Gemeinde Ismaning an der weltweiten Umweltschutzaktion
„Earth Hour“. Die Stunde - heuer am 27. März von 20.30 bis 21.30 Uhr - steht unter dem
Motto „Licht aus“. In dieser Zeit sind Rathaus und Museen im Schlosspark nicht
beleuchtet.

Die Beteiligten und viele andere Informationen können unter der Internetseite
http://www.wwf.de/earth-hour abgerufen werden. Wenn auch Sie sich als Firma oder als
Privatperson beteiligen möchten, können Sie sich gerne selbst auf der genannten
Homepage anmelden.

2007 wurde die Aktion vom WWF (World Wildlife Fund for Nature) erstmalig in Sydney
ins Leben gerufen. Sydney schaltete beispielsweise die Beleuchtung des Opernhauses
und weiterer bedeutender Gebäude für eine Stunde aus. Diese Aktion fand sogar im
selben Jahr noch mehrere Nachahmer. Auch in Deutschland wurden verschiedene
Gebäude wie der Kölner Dom oder das Brandenburger Tor für eine Stunde im Dunkeln
belassen.

 

Ziel ist, das Thema Energiesparen sichtbar zu machen. Weltweit wird nun jährlich von
freiwilligen Teilnehmern wie Städten, Gemeinden oder auch Privatleuten für eine Stunde
die Beleuchtung ausgeschalten und zwar symbolisch an bedeutenden Gebäuden oder
Objekten. Selbstverständlich bleiben alle notwendigen Beleuchtungen, wie
Straßenbeleuchtungen, bestehen.

Bürgergemeinschaft für Landschaftspflege in Ismaning e.V.

Erneut droht uns, dem Norden, eine gewaltige Umweltbelastung.

Erneut droht uns, dem Norden, eine gewaltige Umweltbelastung.

Aufgrund eines Bürgerentscheids im November 2017 soll das solitäre, reine Kohlekraftwerk (zur alleinigen Erzeugung von Fernwärme und Strom), erbaut im Zuge der Müllverbrennung in Unterföhring, Ende 2022 stillgelegt werden.

Als Ersatzbau ist nun ein Gaskraftwerk geplant. Das klingt gut, eine deutlich geringere Umweltbelastung als ein Kohlekraftwerk. Aber was ist die Realität?

Auch dieses Gaskraftwerk wird alleine 22 Millionen Tonnen CO2 während der gesamten Laufzeit ausstoßen. Bei über 70 % der Windrichtung gen Nord-Ost ist somit Ismaning massiv belastet.

Können wir, die wir nun seit 30 Jahren bald 45.000 Bäume und Büsche gegen weitere Umweltbelastungen pflanzten, dieser neuerlichen Belastung zustimmen?

Hier gilt es nicht einfach nur abzulehnen, hinterfragen wir die Notwendigkeit eines Ersatzkraftwerkbaus:

Die Stadt München ist durch ihren Vorsatz, in den nächsten Jahren klimaneutral zu werden, dabei, Geothermie, Solarkraft und ähnliche Quellen erheblich auszubauen. Das macht aber den Ersatzbau eines Fernwärme- und Stromproduzierenden Kraftwerks überflüssig.

Auch der Ismaninger Gemeinderat beschloss in seiner letzten Sitzung die Nachbargemeinde Unterföhring, in ihrem Beschluss ein solches Kraftwerk abzulehnen, voll zu unterstützen.

Die Bürgergemeinschaft für Landschaftspflege in Ismaning e.V. kämpft seit 30 Jahren für ein gesundes Ismaning und fordert daher von den Stadtwerken München auf die Planung eines Kraftwerks mit fossilen Brennstoffen zu verzichten.

Dr. Klaus E. Thoma, 1. Vorstand der BGLI 

Gemeinde Ismaning

Sperrmüllabfuhr mit Anmeldung

Bis zum 03. März 2021 können Sie beim Umweltamt eine kostenlose
Sperrmüllabholung anmelden. Teilen Sie uns unter der Telefonnummer 960900-191/-
192 mit, was abgeholt werden soll. Auch eine Anmeldung per Mail bei Frau Gruber
(agruber@ismaning.de) ist möglich. Nach der Anmeldung wird Ihnen der genaue
Abholtermin (Mitte März) bekannt gegeben.

Angemeldet werden können Mengen bis 2 m³.

Nachfolgend genannte Abfallfraktionen können aus Verwertungs- bzw. Kostengründen
nicht bei der Sperrmüllabfuhr angenommen werden: Kühlschränke und Gefriertruhen,
Fahrräder, Elektronikschrott (z.B. Fernseher oder Waschmaschine), Metalle (z.B. auch
Sportgeräte), Glas (z.B. Spiegel, Schrankteile aus/mit Glas), Bauschutt (z.B. Ziegel oder
Fliesen), Papier und Kartonagen (z.B. Ordner und Bücher), Altkleider.
Für diese Abfälle bestehen Abgabemöglichkeiten am Wertstoffhof.

Gemeinde Ismaning

Pflege der Biotonne im Winter

 

Bei frostigen Temperaturen lässt sich mit einigen einfachen, aber wirkungsvollen
Vorkehrungen das Festfrieren von Abfällen in der Biotonne verhindern. Beachten Sie
bitte die folgenden Hinweise, damit Ihre Tonne auch im Winter problemlos geleert
werden kann:
 Legen Sie den Boden der Biotonne nach jeder Leerung mit zerknülltem
Zeitungspapier aus und packen Sie feuchte Bioabfälle in Zeitungspapier ein.
 Sorgen Sie auch zwischen den Befüllungen mit einigen Lagen zerknülltem
Zeitungspapier dafür, dass der Bioabfall nicht festfriert. Auch die Verwendung von
Papiertüten für den Bioabfall bewährt sich im Winter.
 Werfen Sie feuchte organische Abfälle, z.B. Kaffee- und Teefilter, nur gut abgetropft
ins Vorsortiergefäß bzw. in die Biotonne.
 Wählen Sie – soweit möglich – während der Winterzeit für die Biotonne einen
frostfreien Standort, wie die Garage.
 Sollten die Abfälle doch einmal festgefroren sein, versuchen Sie nicht, den Inhalt der
Tonne mit harten Gegenständen zu lösen, da bei großer Kälte die Kunststofftonnen
spröde werden und leicht zerbrechen können.

Bei Dauerfrost kann es vorkommen, dass die Biotonnen nicht oder nur zur Hälfte geleert
werden können. Stellen Sie eine eingefrorene Biotonne vor dem nächsten Leerungstag
zum Auftauen an einen frostgeschützten Ort. Beschädigte Tonnen können beim Bauhof
umgetauscht werden.

Bürgergemeinschaft für Landschaftspflege in Ismaning e.V.

Eine weitere Heckenpflanzung wertet die Natur auf !

Am 24. 10. 2020 war es wieder soweit: Nach anfänglichem Landregen wurde es langsam trockener und so war es ein Genuss in freier Natur bei angenehmer Arbeitstemperatur die langgezogenen ca. 1 km langen Querverheckungen zu ergänzen. Diese sind besonders für das Kleinwild von erheblicher Bedeutung, um immer wieder Schutz und Deckung bei ihrer Wanderschaft zu finden. Ohne diese Hecken würden sie sonst umgehend Beute unserer hier zahlreich vertretenen Greifvögel werden.

Damit die Pflanzen (Holunder und Weißdorn) mühelos eingepflanzt werden können, waren am Vortag die Pflanzlöcher von unserem Landschaftsfachmann Herbert Baur vorgebohrt -  er wird auch abschließend die Drahtummantelungen zum Schutz vor Wildverbiss anbringen.

Unter strengsten Corona-Hygiene-Konzept-Bedingungen wurde gepflanzt und auch die anschließende Brotzeit (einzeln verpackte Leberkässemmeln der Metzgerei Beck) schmeckten trotz Abstandsregelung köstlich.

Gesponsert wurde die Pflanzung vom Ismaninger Bayern Fan Club „Red Bavaria“, deren Mitglieder uns auch tatkräftig beim Pflanzen unterstützten. Auch der Erlös der Adventssammlung 2019 von Blumen–Aschwin wurde für den Kauf der Pflanzen verwendet.

Bei einer so wichtigen Pflanzung durften natürlich nicht fehlen : unser I. Bürgermeister Dr. A. Greulich, unser II. Bürgermeister M. Kraus, unser Altbürgermeister M. Sedlmair, aber auch unser Landtagsabgeordneter N. Kraus,  Gemeinderat H. Baur, wie auch von der Umweltabteilung U. Hilberer, unsere Försterin Frau M. Reuther, die teilweise auch hochaktiv mit pflanzten.

Mittags, nach getaner Arbeit verließen wir befriedigt unsere Pflanzareale in dem Bewusstsein wieder einen Mosaikstein zur Erhaltung unserer Umwelt geschaffen zu haben.

Bürgergemeinschaft für Landschaftspflege in Ismaning e.V.

DAVI's bereichert unsere Pflanzungen durch einen Freundschaftsbaum

 Am 24. 10. 2020 pflanzte der Deutsch-Amerikanische Verein Ismaning (DAVI`s) einen Freundschaftsbaum auf unserem Grundstück. Es ist ein Wildapfelbaum, der im Frühjahr eine Bienenweide, im Herbst und Winter eine ersehnte zusätzliche Nahrungsquelle für unsere Wildtiere wie Rehe, Fuchs, Marder, Vögel etc. sein wird.

Der Baum soll sich fest in Ismanings Boden verwurzeln, so wie die Freundschaft sich zwischen dem Verein, vor allem zwischen der Realschule Ismaning und der High School seit vielen Jahren verbindet. Möge die tiefe Freundschaft weiterhin Früchte tragen wie wir es von unserem Apfelbaum erwarten.

Zwischen zwei Regenschauern erfolgte die Pflanzung mit unserer Politprominenz :                                                                          I. Bürgermeister Dr. A. Greulich, II. Bürgermeister M. Kraus, Altbürgermeister M. Sedlmair, Landtagsabgeordneter N. Kraus, DAVI`s II. Vorstand B. Thoma in Vertretung der erkrankten        I. Vorsitzenden Frau C. Nicklas mit vielen Vereinsmitgliedern und dem Vorstand der Bürgergemeinschaft für Landschaftspflege.

Für fleißiges Eingießen zum Anwachsen sorgte umgehend Petrus mit Regenschauern.

Gemeinde Ismaning

Der Igel – ein Wildtier

Lebensweise: Dem kleinen stacheligen Gesellen bringen wir Menschen viel Zuneigung
entgegen, obwohl er alles andere als ein Kuscheltier ist. Seine Lebensweise und sein
erstaunliches Verhalten gegenüber Störungen und Feinden bringen ihm jedoch viele
Sympathien ein. Kindern ist der Igel als Stofftier und aus Fabeln wohlvertraut.

Der Igel bevorzugt Wiesenflächen mit lockerem Baum- und Buschbestand,
„unordentliche“ Ecken, Holzstapel und Scheunen werden gerne als Schlaf- und
Nistplätze angenommen. Leergeräumte Gärten und Ackerflächen meidet er hingegen.

In von Parks und Gärten geprägten Siedlungen kommt der Igel in höheren
Bestandsdichten (ca. 3 Tiere pro Hektar) als in der freien Landschaft vor. Sie sind relativ
standorttreu. In der Dämmerung und nachts sucht der Igel nach Bodeninsekten,
Regenwürmern und Schnecken. Gelegentlich frisst er auch Eier oder Mäuse.

In den Sommermonaten kommen pro Wurf 4 – 5 Junge zur Welt, im Herbst erfolgt
manchmal ein zweiter Wurf. Die Igelwelpen sind Anfangs blind und wiegen 15 – 20
Gramm. Erst kurz nach der Geburt entwickeln sich die Stacheln. Nach ca. 40 Tagen
während denen sie gesäugt werden, müssen die jungen Igel selbst für sich sorgen. Die
natürliche Sterblichkeitsrate liegt bei ca. 70 – 80 %.

Ab Oktober/November suchen sich die Igel ein ruhiges Plätzchen zum Überwintern. Vor
Kälte und Feuchtigkeit schützen sich die Igel, in dem sie ihr Nest in einer trockenen
Erdmulde anlegen und diese mit Schichten aus Laub und Gras auspolstern. Während der
Ruhephase fressen die Igel nichts. Erst im April/Mai tauchen die Igel langsam
wieder auf, allerdings kehren sie bei Schlechtwettereinbrüchen z. T. auch wieder in ihre
Quartiere zurück.

Eine akute Gefährdung des Igels ist derzeit in Bayern noch nicht der Fall, allerdings wird
auch sein Lebensraum durch flächendeckende Versiegelung und Zerschneidung der
Landschaft zunehmend eingeengt, so dass die Igelpopulationen immer mehr auf
„Inseln“ zurückgedrängt werden. Igel zählen zu den Insektenfressern, d. h. auch Igel
leiden unter Futtermangel durch den Rückgang an Insekten. Negative Auswirkungen
haben Umweltgifte. Besonders häufig ist der Igel durch Verkehrstod betroffen. Dies ist
auf seinen besonderen Schutzmechanismus – dem Zusammenrollen – zurückzuführen.
Gegen natürliche Fressfeinde war die Stachelkugel ein perfekter Schutz, gegenüber
Autos ist dies jedoch völlig wirkungslos.

Was können Sie also zum aktiven Igelschutz beitragen?
Zum einen können Sie in Ihrem Garten Igellebensräume anbieten. Lassen Sie das Laub
wenn möglich unter Bäumen und Sträuchern liegen, verwenden Sie keine Umweltgifte
in Ihrem Garten, und verwenden Sie – für Wildtiere – durchgängige
Gartenbegrenzungen.

Igel und andere Wildtiere ziehen auf ihrer Nahrungssuche umher. Achten Sie darauf,
dass Kellerschächte und andere „Fallen“ abgedeckt sind, bzw. mit Kletterhilfen
ausgestattet sind. Dies ist nicht nur im Interesse der Igel, sondern auch von Fröschen,
Mäusen und Insekten. Und nicht zuletzt in Ihrem eigenen Interesse, da die Tiere in
diesen Schächten sonst verenden und es so zu unangenehmen Geruchsbelästigungen
führen kann.

Denken Sie auch daran, in Ihrem Gartenteich eine Ausstiegshilfe für den Igel
anzubringen. Steile Ufer kosten ihm sonst das Leben.

Fahren Sie Auto? Dann achten Sie doch bitte während der Dämmerung und nachts auf
Igel, welche die Fahrbahn überqueren wollen.

Noch gehört der Igel nicht zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten unserer Heimat.
Jeder kann mit den richtigen Methoden dazu beitragen, dass dies auch so bleibt.

Sollten Sie sich für das Zufüttern von Igeln in Ihrem Garten entscheiden, denken Sie
bitte daran, dass Igel Insektenfresser sind. Milch, Getreide, Nüsse, Obst sind keine
geeignete Igelnahrung und führen zu Krankheiten. Eine geeignete Alternative zu
Insekten ist Fleisch. Nähere Informationen erhalten Sie z. B. bei www.pro-igel.de

Gemeinde Ismaning

Umweltschonend saubere Straßenränder dank eines neuen Unkrautbesens

Die Gemeinde Ismaning hat seit kurzem einen neuen Unkrautbesen im Einsatz. Der
praktische Tellerbesenaufsatz beseitigt effizient den Wildkrautbefall in den Nischen an
den Straßenseiten. Durch eine schnelle rotierende Bewegung des Besens wird das
Unkraut umweltschonend und ohne Einsatz von Chemikalien entfernt. Dabei wird auch
die Straße nicht beschädigt.

Nach der Passage des Unkrautbesens folgt die Kehrmaschine, die alle Überreste
beseitigt. Resultat: Saubere Straßen auf denen das Regenwasser besser abfließen
kann.

Gemeinde Ismaning

Gemeinde Ismaning

Öffnungszeiten des Wertstoffhofs während der Winterzeit

Mit der Umstellung auf die Winterzeit ändern sich die Öffnungszeiten des Wertstoffhofs.

Die „Winter-Öffnungszeiten“ sind:
Dienstag von 16.00 bis 17.00 Uhr,
Freitag von 12.00 bis 17.00 Uhr,
Samstag von 09.00 bis 13.00 Uhr.

Die Erfahrung zeigt, dass es besonders am Dienstag zu Verkehrsengpässen in der
Osterfeldstraße kommen kann, da der Wertstoffhof oftmals schon vor der Öffnung
angefahren wird. Unsere Bitte: Weichen Sie wenn möglich auf die nicht so stark
frequentierten Termine am Freitag und Samstag aus. Dann müssen Sie auch keine so
langen Wartezeiten in Kauf nehmen.

Beachten Sie bitte auch, dass weiterhin Maskenpflicht am Wertstoffhof besteht!

Gemeinde Ismaning

Wissenswertes zum jährlichen Heckenschnitt

Hecken, durchsetzt mit Einzelbäumen, tragen zu einer ästhetischen Bereicherung
unserer Landschaft bei, bieten bei starkem Wind, Regen oder Schnee dem
Spaziergänger Wetterschutz, den Wildtieren Versteckmöglichkeiten, Nahrungs- und
Bruthabitat und stellen wichtige Trittsteine zur Ausbreitung der Tiere dar. Innerorts
wirken sich Hecken positiv auf das Mikroklima aus, da sie reichlich Wasser verdunsten
und Plätze beschatten. Darüber hinaus filtern sie Staub, Lärm und Abgase.

Damit alle von den nützlichen Aspekten der Hecken profitieren können, möchten wir die
Eigentümer von Grundstücken mit Hecken darum bitten, die Nährgehölze und Pflanzen

vor allem entlang von Bürgersteigen und Straßen zurückzuschneiden, so dass unsere
Bürger*innen im öffentlichen Raum nicht beeinträchtigt oder gar gefährdet werden.
Wenn Gehwege und Straßen nicht auf voller Breite frei sind oder in Kurvenbereichen
die Sicht behindern, kann es zu Unfällen kommen, die es zu vermeiden gilt. Ein richtiger
Heckenschnitt ist daher wichtig.

Worauf sollte beim Heckenschnitt geachtet werden?
Der Zeitpunkt spielt eine bedeutende Rolle. Im Frühjahr und in den warmen Monaten
sind besonders Vögel zur Aufzucht ihrer Jungen auf Hecken, Sträucher und Bäume
angewiesen. Daher sollte zu dieser Zeit auf den Rückschnitt verzichtet werden. Im
Herbst hingegen sind die Tiere schon größer und finden an anderen Orten Unterschlupf.

Wer mit dem Gedanken spielt, Hecken, Gebüsche, Gehölze oder auch Bäume ganz
abzuschneiden bzw. auf den Stock zu setzen, der beachte bitte den § 39 Abs. 5 Satz 1
Nr. 2 des Bundesnaturschutzgesetzes. Dieser beschreibt das Verbot, oben genannte
Pflanzen in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden, die außerhalb
des Waldes, außerhalb von Kurzumtriebsplantagen oder außerhalb von gärtnerisch
genutzten Grundflächen stehen.

Beim Rückschnitt der Hecken und Sträucher ist nicht nur die Einhaltung der Grenzen,
und die Freihaltung der Wege wichtig, sondern auch die Höhe des Bewuchses über
dem Gehweg oder der Straße. Die Höhe bei Geh- und Radwegen sollte 2,50 Meter und
bei Straßen 4,50 Meter betragen, damit Fahrzeuge, Radfahrer oder Fußgänger nicht
behindert werden. Dabei kann ein Baum oder Strauch gerne in den Straßenraum
wachsen; nur die Höhe der Äste, gemessen vom Gehweg bzw. von der Straße, sollte
eingehalten werden.

Liebe Gartenbesitzer, bitte überprüfen Sie Ihre Grundstücksgrenzen und schneiden Sie
gegebenfalls Ihre Hecken zurück. Diese Aufforderung gilt nicht als Kritik am Pflegezustand Ihres Gartens, sondern stellt eine Bitte um gegenseitige Rücksichtnahme
und Wahrnehmung von Pflichten dar.

Vielen Dank.

Brennholzhandel Asten

Aktuelle Preise

Unsere aktuellen Preise finden Sie auf unserer Internetseite:

https://brennholz-asten.de/

Imkerverein Ismaning e.V.

Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung

Imkerverein Ismaning e.V.

Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung

Am Mittwoch, 22. Juli 2020 – 20:00 Uhr

Gasthof Soller „D´Rest“ 

Bahnhofsstraße 1

85737 Ismaning

Liebe Mitglieder,

wir laden Euch herzlich zur ersten ordentlichen Mitgliederversammlung des Imkerverein Ismaning e. V. ein. Wir freuen uns auf Euch!

Vorläufige Tagesordnung

20:00 – 21:00 Uhr Mitgliederversammlung 

Eröffnung der Mitgliederversammlung durch den Versammlungsleiter und ersten Vorsitzenden Andreas Zoelzer

TOP 1 Feststellen der Beschlussfähigkeit

TOP 2 Wahl des Protokollführers

TOP 3 Aktuelles zur Gemeinnützigkeit

TOP 4 Aufnahme von Neumitgliedern

TOP 5 Beitragsordnung

TOP 6 Beratung und Beschluss vorliegender Anträge
Anträge bitte schriftlich bis 21.07.2020 an den Vorsitzenden Andreas Zoelzer
(per Email: vorsitz1@imkerverein-ismaning.de)

TOP 9 Sonstiges

Schließen der Mitgliederversammlung

21:00-22:30 Uhr Letzte Honigernte/Auffütterung und Varroabehandlung

Diskussion über das Bienenjahr und die kommenden Tätigkeiten

Vorstellung der „Totalen Brutentnahme“ – biotechnische Maßnahme zur Varroareduktion

Viele Grüße

Andreas Zoelzer und Martin Bayer

Gemeinde Ismaning

Erster Treibhausgasbericht des Landkreises München: Ergänzungen für die Gemeinde Ismaning

Der Landkreis München hat kürzlich einen umfangreichen Treibhausgasbericht
veröffentlicht, der neben der Nennung zahlreicher Maßnahmen zum Klimaschutz und
Unternehmungen zur Energiewende, Daten aus dem Jahr 2016 für alle 29 Kommunen analysiert und ausweist.

Vereinfach gesagt wurde eine Bilanzrechnung durchgeführt, die Emissionen und die Gewinnung von Strom und Wärme aus regenerativen Quellen gegenüberstellt.

Ergebnisse für Ismaning unter der Berücksichtigung des territorialen Ansatzes berechnetet der
Landkreises München folgende Werte für Ismaning:

a) Treibhausgas-Emissionen in Tonnen CO2e pro Einwohner pro Jahr 2016
- Private Haushalte: 2,0 Tonnen CO2e
- Gewerbe/Handel/Dienstleistungen/Industrie: 3,6 Tonnen CO2e
- Kommunale Einrichtungen: 0,6 Tonnen CO2e
- Verkehr ohne Autobahnen: 2,4 Tonnen CO2e
- Gesamt (ohne Autobahn): 8,6 Tonnen CO2e
- Gesamt (mit Autobahn): 9,7 Tonnen CO2e

b) Energiegewinnung aus regenerativen Quellen
Strom:
Der Anteil erneuerbarer Energie in der Stromerzeugung betrug 2016 laut
territorialem Ansatz 12,7 % in Ismaning.
Davon:
- 0,3 % aus Wasserkraft (Goldachhof, Seidl-Mühle),
- 6,2 % aus Biogas (Anlage am Karlshof),
- 6,3 % aus über 150 Photovoltaik-Anlagen (z.B. Seidl-Mühle, Gymnasium Ismaning,
Vordach des Feuerwehrhauses, Hallendächer uvm.).

Wärme: Der Anteil erneuerbarer Energie in der Wärmeerzeugung betrug 2016 laut
territorialem Ansatz 20,2 % in Ismaning.
Davon:
- 0,8 % aus Solarthermie,
- 3,0 % aus Wärmepumpen,
- 5,9 % aus Biomasse,
- 10,5 % aus Geothermie.

Grenzen der Datenerfassung nach territorialem Ansatz – Ergänzungen für Ismaning
Gleiche Kennzahlen und Kategorien, die im Treibhausgasbericht des Landkreises für
die einzelnen Kommunen verwendet wurden, lassen die 29 Gemeinden und Städte
untereinander vergleichbar erscheinen. Dies ist allerdings nur begrenzt der Fall.

Leider berücksichtigt der territoriale Ansatz nur die Quellen der regenerativen
Energiegewinnung innerhalb eines Gebietes. Für Ismaning wurde damit der Bezug von
Ökostrom aus den Inn-Wasserkraftwerken vernachlässigt. Da der Inn-Wasserkraftstrom
tatsächlich im Ort verkauft und verbraucht wird, sowie einen namhaften Beitrag zur
Treibhausgasminderung darstellt, sollte er nach unserer Auffassung berücksichtigt
werden.

Wird der Inn- Wasserkraftstrom mit in die Pro-Kopf-Emissionen-Rechnung für 2016 einbezogen,
sinkt der ursprüngliche Wert in Höhe von 8,6 Tonnen CO2e pro Jahr auf 7,9 Tonnen CO2e pro Jahr.
Der Anteil an erneuerbaren Strom steigt damit von 12,7 % auf 39,8 %.

Die Darstellung der Verkehrsemissionen mit Berücksichtigung der Autobahnen ist
ebenfalls kritisch zu beurteilen. Je nach Gemeindegebiet und unterschiedlicher Länge
an Autobahnen werden die Kommunen unterschiedlich stark mit Treibhausemissionen
belastet.

Der Gesamtenergieverbrauch wird pro Einwohner angegeben. Wie bereits dargestellt,
fließen auch Emissionen von Gewerbe/Handel/Dienstleistung/Industrie mit ein.
Ismaning, mit gut 15.000 Arbeitsplätzen vor Ort, verzeichnet demnach mehr Emissionen
als andere Gemeinden mit kleinerem Arbeitsmarkt. Wir schlagen daher einen
Emissionswert pro Einwohner und pro Arbeitsplatz vor.

Beim Energieverbrauch für die kommunalen Einrichtungen erscheint ein relativ hoher
Wert für Ismaning, da die Gemeinde selbst viele Gebäude betreibt und besitzt. So
fließen beispielsweise alle gemeindlichen Kindertagesstätten, Schulen und rund 400
Wohnungen mit in die Berechnung ein.

Da die Zahlen im Jahr 2016 erhoben wurden und Ismaning mittlerweile weitere
Investitionen für den Klimaschutz und für den Ausbau regenerativer Energiequellen
getätigt hat, sind für den nächsten Treibhausgasbericht noch bessere Ergebnisse zu
erwarten. Die Gemeinde Ismaning schätzt das gesetzte Ziel der Emissionseinsparungen
von mehr als 50 % als realistisch ein.

Der gesamte Treibhausgasbericht des Landkreises München, detaillierte Auswertungen
für Ismaning sowie viele Maßnahmen zum Umwelt-, Natur- und Klimaschutz können
unter: https://ismaning.de/umwelt-energie/ nachgelesen werden.

Gemeinde Ismaning

Internationaler Tag der Umwelt am 5. Juni 2020

In Erinnerung an die Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutze der Umwelt am
5. Juni 1972 in Stockholm wird weltweit jedes Jahr der Tag der Umwelt begangen. Seit
1976 rückt auch Deutschland durch verschiedenste Aktionen diesen Tag den Schutz
der Umwelt und seiner Ressourcen in den Fokus. Diesjähriges Motto ist der Slogan
natur:verbunden.

Die Gemeinde Ismaning engagiert sich seit Jahrzehnten für den Schutz der Umwelt.
Aktuelle Projekte, die von der Gemeinde durchgeführt und gefördert werden, sind
beispielsweise:

- Förderung erneuerbarer Energien, Energiesparmaßnahmen und umweltfreundlicher Mobilität
- Beitrag zur Biodiversität und zum Insektenschutz
- Aufforstungsarbeiten in Zeiten des Klimawandels
- Reinigung und Pflege der Natur
- Förderung lokaler, saisonaler und fair gehandelter Lebensmittel
- Verzicht auf Glyphosat und Gentechnik
- Abfallvermeidung und Recycling
- Aufklärungsarbeit und umweltpädagogische Veranstaltungen mit Kindergärten und
Schulen

Weiterführende Informationen zu den Projekten finden Sie unter:
https://ismaning.de/umwelt-energie/

Anlässlich des Weltumwelttages danken wir allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den
ortsansässigen Vereinen und Organisationen, die sich vorbildlich für den Umweltschutz
engagieren.

Übrigens: Die NordAllianz organisiert erstmalig und noch bis zum 30. August 2020
einen Fotowettbewerb insektenfreundlicher Gärten und Balkone. Mehr erfahren Sie auf
den Webseiten der NordAllianz unter www.nordallianz.de

Gemeinde Ismaning

Gemeinde Ismaning

Wieder wöchentliche Biotonnenleerung

Ab Dienstag, 20. April, werden die Biotonnen wieder wöchentlich geleert (bis Ende
Oktober).

Während der ungeraden Kalenderwochen werden sowohl die Restmüll- als auch die
Biotonnen von zwei verschiedenen Fahrzeugen geleert, in den geraden
Kalenderwochen nur die Biotonnen.

Gemeinde Ismaning

Apfelbäume aus der Streuobstwiese vielleicht bald in Ihrem Garten?

Ein leichter Wind und schon fliegen sie: die hübschen weißen Blüten der Äpfelbäume…
Die rund 100 Apfelbäume auf der gemeindlichen Streuobstwiese am Goldachhof stehen
in voller Blüte.

Die Streuobstwiese der Gemeinde erfreut uns immer wieder. Ob gerade jetzt zur
Baumblütezeit oder später, wenn es an die Ernte der leckeren Äpfel geht. Doch neben dem visuellen und dem geschmacklichen Genuss, hat sie weitaus mehr zu bieten!
Streuobstwiesen stellen nicht nur für uns Menschen eine wertvolle Kulturlandschaft
heimischer Obstsorten dar, sondern sie bieten vor allem zahlreichen Tieren, etwa
Vögeln - insbesondere baumbrütenden Vogelarten wie Spechten und Meisen -, aber
auch Steinkäuzen, Fledermäusen, Schmetterlingen, Reptilien und seltenen
Pflanzenarten einen Lebensraum. Ihre Bedeutung für den Arten-, Grundwasser-, Klima-
und Landschaftsschutz, aber auch für den Tourismus ist sehr groß.

Wir in Ismaning sind sehr froh, dass wir eine gemeindliche Streuobstwiese
bewirtschaften dürfen. Wir erklären, warum die Streuobstwiesen in der Landschaft so
wertvoll sind:
 Die Kombination von Baum und Wiese schafft optimale Lebensbedingungen für
viele Tier- und Pflanzenarten. Ein einziger Apfelbaum bietet beispielsweise
Lebensraum für 1.000 wirbellose Tierarten. 40 verschiedene Vogelarten wurden in
manchen Streuobstwiesen gezählt. Darüber hinaus beherbergen die blühenden
Wiesen bis zu 5.000 verschiedene Tierarten. Streuobstwiesen sind angesichts der
Verdrängung durch den Menschen oftmals letzte Refugien für bedrohte Arten,
gleichzeitig aber auch Verbindungselemente von Biotopen. Zur Erweiterung des
„Wohnraumangebotes“ haben wir im Juli 2019 einen Lebensturm vor Ort
geschaffen.
 Regionales Streuobst besteht oftmals aus alten Lokalsorten mit intensivem
Geschmack und geringem Allergiepotential. Die Pflege der Streuobstwiese trägt
damit auch zum Erhalt der Sortenvielwalt bei.
 Kurze Transportwege sparen CO2 und sorgen dafür, dass das Obst erst dann
geerntet wird, wenn es vollreif ist und am besten schmeckt.
 Im Unterschied zu Obstplantagen wird Streuobst extensiv (mit verhältnismäßig
geringem Aufwand) bewirtschaftet. Es wird eher an organische Dünger und
Nützlinge gesetzt.
 Das Wurzelsystem der Bäume sowie die Gräser und Wiesenkräuter dienen als
Erosionsschutz des Bodens.
 Streuobstwiesen wirken als Windschutz und als Frischluftproduzent.
 Vor allem während der Blütezeit verschönern Streuobstwiesen unser
Landschaftsbild.
 Muss ein Baum doch einmal gefällt werden, freuen sich Drechsler,
Musikinstrumentenbauer und Möbeltischler. Sie haben die optisch attraktiven und
dauerhaften Obsthölzer als begehrte Alternative zum unersetzlichen Tropenholz
wiederentdeckt. Auf klimaschädliche Ferntransporte kann damit verzichtet werden.

Einen beträchtlichen Beitrag zum Erhalt der Streuobstwiesen kann jeder von uns
leisten, indem sie sich für regionale und saisonale Streuobstprodukte entscheiden und
auf das optisch scheinbar makellose, zu allen Jahreszeiten verfügbare und in der Regel
mit hohem Dünger- und Spritzmitteleinsatz erzeugte Plantagenobst verzichten.

Ismaning, als landwirtschaftlich geprägte und für den Naturschutz aktive Gemeinde,
möchte mehr Obstbäume im Ortsgebiet aufblühen lassen. Dazu verschenkt die
Gemeinde im Herbst an interessierte Ismaninger*innen erstmals rund 100 Apfelbäume
in vier Sorten, unter anderem auch die, die in der Streuobstwiese am Goldachhof
stehen. Nähere Informationen folgen.

Halten Sie also die Augen offen. Es wäre doch schön, wenn im nächsten Jahr die
hübschen Blüten in Ihrem Garten tanzen…

Gemeinde Ismaning