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WVI Wärmeversorgung Ismaning

Wärme für Ismaning

Geothermie · Glasfasernetz

Sukzessiver Ausbau eines Fernwärmenetzes für Ismaning. Förderung von Thermalwasser (Geothermie). Ausbau eines Glasfasernetzes.

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WVI Wärmeversorgung Ismaning

Wärme für Ismaning

Geothermie · Glasfasernetz

Wärme für Ismaning

Die Wärmeversorgung Ismaning wurde im Jahr 2012 gegründet und versorgt seither in der Gemeinde mit geothermischer Wärme die Wohn- und Gewerbegebäude. Der Ismaninger Gemeinderat hat im Jahr 2011 beschlossen eine Wärmeversorgung aufzubauen und dazu eine Tiefenbohrung niederzubringen. Im Jahr 2012 wurde gebohrt und begonnen, das bestehende Wärmenetz in der Gemeinde Ismaning zu erweitern. Seither wurden jedes Jahr in nunmehr fünf Bauabschnitten Fernwärmeleitungen im öffenttlichen Straßenraum verlegt und private Wohngebäude, Gewerbegebäude und öffentliche Einrichtungen an das Wärmenetz angeschlossen.

Glasfasernetz für Ismaning

Neben dem Fernwärmenetz errichtet die Wärmeversorgung Ismaning begleitend ein Glasfasernetz, das von den Anschlussnehmern auch privat genutzt werden kann.

 Geothermie – Wärme aus dem Inneren der Erde

Die Wärme aus dem Inneren der Erde fließt stetig Richtung Erdoberfläche, erwärmt auf diesem Weg Gesteinsschichten und Wasservorkommen. In Form von Geothermie kann diese genutzt werden. Der Begriff Geothermie setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern für Erde (geo) und für warm (thermos).

Geothermie – Vorteile für alle

Geothermie ist eine einheimische, kostengünstige und umweltfreundliche Energiequelle mit vielen Vorteilen für alle Beteiligten. Kunden, Bürger, die Gemeinde selbst und die Umwelt profitieren von Fernwärme aus Geothermie.

Vorteile für Kunden

  • erhalten eine sichere, von Importen unabhängige Energieversorgung,
  • profitieren von günstigen Preisen und sparen Wartungs-, Instandhaltungs- und sonstige Nebenkosten
  • erhalten einen günstigen Primärenergiefaktor für ihre Heizung bescheinigt, der sich positiv auf den Energieausweis für Gebäude auswirkt

Vorteile für die Gemeinde

  • kann ihren Bürgern und Unternehmen sichere und günstige Energie bereitstellen
  • profitiert von der Wertschöpfung durch Investitionen und Arbeitsplätze in der Gemeinde
  • erfährt eine Verbesserung des örtlichen Klimas durch Stilllegung zahlreicher einzelner Hausbrandstellen

Vorteile für die Umwelt

  • profitiert von der Schonung natürlicher Energieträger wie Öl, Kohle und Gas
  • wird von Emissionen des Klimagases CO2 entlastet
  • wird nicht durch weite Transportwege für den Energieträger belastet, da die Geothermie verbrauchernah gewonnen wird

Geothermie-Haus - Aschheimer Str. 10 - 85737 Ismaning

Kontaktinformationen

(089) 218 987 54-20

(089) 218 987 54-90

waermeversorgung-ismaning.de

Andreas Kochauf

Natur & Umwelt

Bauen & Wohnen

Wohnen & Einrichten

Geothermie, Erdwärme, Fernwärmenetz, umweltfreundliche Energieversorgung, für Bauherren und Sanierer, Thermalwasser, Wärmeenergie, geothermische Wärme, Fernwärmeleitung

Adresse
Impressum
Datenschutz

Gründungsjahr:

2012

Mitarbeiter:

11-50

360°

WVI Wärmeversorgung Ismaning

Landratsamt München zu Besuch in der Energiezentrale

 

Am Dienstag, den 19.09.2017 besuchte eine 16-köpfige Delegation des LRA-München unsere Energiezentrale an der Mayerbacherstraße. Geschäftsführer Andreas Hobmeier führte sichtlich stolz den hohen Besuch durch die Energiezentrale und erzählte von den Anfängen der Geothermie bis hin zur schon in der Planung befindlichen Erweiterung der Energiezentrale.

 

Ihre Wärmeversorgung Ismaning

 

WVI Wärmeversorgung Ismaning

WVI aktuell Nr. 6 ist online!

24.10.2017

Unter dem Titel WVI aktuell informiert unser Newsletter die Bügerinnen und Bürger Ismanings regelmäßig über die Fortschritte beim Geothermieprojekt und Wissenswertes rund um das Thema Fernwärme.

Aus dem Inhalt:

  • Frühbucherrabatt noch bis 30. November
  • Fernwärmenetz-Ausbau 2018
  • Kundenfreundliche Preisgestaltung
  • AGROB setzt auf Ismaninger Energie
  • Antrag auf KfW-Förderung für Neukunden 2017

 Unter "weitere Infos" gelangen Sie direkt zum Newsletter.

WVI Wärmeversorgung Ismaning

WVI informiert über den Bauzeitenplan

Die Wärmeversorgung Ismaning (WVI) hat sich für 2018 über 3,5 Kilometer Zuwachs für das Fernwärmenetz vorgenommen und will damit für weitere über 100 Gebäude aller Art und Größe einen Anschluss ermöglichen.

Die aktuell geplanten Bauzeiten für die Straßen des Bauabschnitts 2018  sind unter "weitere Infos"  zu sehen. Die Wärmeversorgung Ismaning informiert auf ihrer Internetseite über die Baumaßnahmen und etwaige Änderungen im Bauablauf.

Wie in jedem Jahr sind auch heuer die ausführenden Firmen angehalten, Geräusch- und Staubentwicklung sowie Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs auf das absolut unvermeidbare Mindestmaß zu beschränken. Für Rückfragen zu den einzelnen Baumaßnahmen steht die WVI unter Tel. 089 / 2189 8754 – 11 gerne zur Verfügung.

WVI Wärmeversorgung Ismaning

Preisstabilität durch Preisgleitklausel?

Nur auf den ersten Blick ein Widerspruch…

Die Abhängigkeit der Energiepreise von weltpolitischen Entwicklungen ist derzeit wieder einmal täglich festzustellen. Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie verschiedene Konflikte im Nahen Osten führen zu deutlichen Preissprüngen auf den Märkten, besonders deutlich sichtbar an den Tankstellen, aber auch zum Beispiel bei Bestellungen von Heizöl.

Fernwärmekunden der Wärmeversorgung Ismaning sind vor solchen Entwicklungen gut geschützt - sowohl was die Häufigkeit von Preisänderungen als auch deren Höhe anbelangt. Zum einen ist der Wärmepreis der WVI jeweils für ein Jahr im Voraus garantiert und kann sich nur zum 1. Oktober jedes Jahres ändern. Zum anderen ist die Preisgleitklausel, die zur Preisbildung der WVI-Wärme führt, an verschiedene Faktoren, wie zum Beispiel die Preisentwicklung anderer Energieträger, Investitionen oder Löhne geknüpft, und wirkt damit dämpfend.

Ebenfalls im Unterschied zu anderen Energieträgern ist die Preisbildung bei der Fernwärme streng reglementiert. Sie beruht auf Indizes, die jährlich vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht werden, und ist damit transparent und von jedem Kunden nachvollziehbar. Belegen diese Indizes in der Summe einen Rückgang der Preisfaktoren, sinkt dementsprechend auch der Fernwärmepreis - der Preis kann also in beide Richtungen "gleiten".

Zunehmend gibt der Gesetzgeber aber auch vor, wie die Preisgleitklauseln beschaffen sein müssen. In der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme (AVBFernwärmeV) heißt es zum Beispiel in § 24 (4): "Preisänderungsklauseln dürfen nur so ausgestaltet sein, dass sie sowohl die Kostenentwicklung bei Erzeugung und Bereitstellung der Fernwärme durch das Unternehmen als auch die jeweiligen Verhältnisse auf dem Wärmemarkt angemessen berücksichtigen."

In der Praxis bedeutet das, dass Änderungen bei den Erzeugungskosten des Energieversorgers oder Kostenentwicklungen auf dem Wärmemarkt insgesamt auch in der Preisgleitklausel Niederschlag finden müssen. Damit muss weder eine generelle Preiserhöhung oder -senkung verbunden sein. Ziel des Gesetzgebers ist in erster Linie eine möglichst realitäts- und praxisnahe Abbildung der tatsächlichen Kostenstruktur in den Preisgleitklauseln. Ob und wie sich diese Vorgaben auf das Tarifsystem der WVI auswirken, die nun schon im siebten Jahr geothermisch erzeugte Fernwärme liefert, lesen Sie im Laufe des Sommers in Ihren Ortsnachrichten.

Text: Dr. Norbert Baumgärtner

WVI Wärmeversorgung Ismaning

WVI modernisiert Preisgleitklausel

Bei der Fernwärmeversorgung beruht die Preisbildung in der Regel auf sogenannten Preisgleitklauseln, die Bestandteil des Wärmelieferungsvertrags und deshalb für den Lieferanten und die Kunden verbindlich sind. Durch solche Klauseln sind Fernwärmekunden vor sprunghaften Preisänderungen geschützt, wie sie zum Beispiel bei Gas oder Heizöl vorkommen können.

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Preisgleitklauseln die tatsächlichen Kostenstrukturen bei der Erzeugung und Verteilung der Wärme möglichst realistisch abbilden sollen, andererseits aber auch die jeweiligen Verhältnisse auf dem Wärmemarkt angemessen berücksichtigt werden müssen.

Relativ gut erfüllbar sind diese Anforderungen, wenn die Versorgungsunternehmen schon auf eine lange Betriebserfahrung zurückblicken können. Dann sind die Kostenstrukturen gut bekannt und haben sich in der Regel auf ein stabiles Niveau eingependelt. Anders ist es bei relativ "jungen" Versorgern wie zum Beispiel der WVI oder vielen anderen Geothermieunternehmen, die seit den Gründerjahren Anfang der 2000er in Südbayern entstanden sind. Hier musste anfangs bei der Preisbildung mit Annahmen und Schätzungen gearbeitet werden, denn noch waren die späteren Kundenzahlen, die Abnehmerstruktur und auch der damit zusammenhängende Mix der Energieerzeugungsanlagen noch nicht genau bekannt. Deshalb haben in den vergangenen Jahren bereits einige Geothermie-Versorger im Raum München ihre Preisgleitklauseln den aktuellen Gegebenheiten angepasst.

Bei den Preisbestandteilen der WVI-Fernwärmeversorgung ergeben sich vor allem beim Arbeitspreis Verschiebungen. So wird der Anteil des Stroms, der derzeit mit 29 Prozent enthalten ist, auf 10 Prozent sinken, da durch die Eigenstromerzeugung über das zwischenzeitlich installierte Blockheizkraftwerk (BHKW) der Bedarf an extern zu beschaffendem Strom erheblich weniger geworden ist. Der Gas-Anteil in der Klausel hingegen wird von derzeit 37 auf 40 Prozent steigen, da das BHKW mit Gas betrieben wird. Die Indizes für Investitionen sowie für Löhne, derzeit mit jeweils 17 Prozent in der Berechnungsformel enthalten, werden künftig durch den sogenannten Wärmemarktindex ("Verbraucherpreisindex für Zentralheizung/Fernwärme u. a.") ersetzt, womit entsprechend den gesetzlichen Vorgaben auch die Verknüpfung zum Marktumfeld hergestellt wird.

Wie die geplanten Veränderungen sich konkret auf die WVI-Fernwärmepreise auswirken, wird im September in einem weiteren Beitrag in den Ortsnachrichten dargestellt. Bis dahin werden auch die Entwicklungen der einzelnen Preisbestandteile selbst, also z. B. Gas- und Strompreis, bekannt sein, die durch das Statistische Bundesamt jeweils im Spätsommer für das vorausgegangene Jahr bekanntgegeben werden.

Text: Dr. Norbert Baumgärtner

WVI Wärmeversorgung Ismaning

Datenschutzhinweise der WVI

Die Wärmeversorgung Ismaning hat die Datenschutzhinweise aktualisiert.

WVI Wärmeversorgung Ismaning

Jährliche Anpassung des Preisblatts

Sehr geehrte Kundin,
sehr geehrter Kunde,

die WVI muss zu Beginn jeder Heizsaison die Fernwärmepreise anpassen. Wie Sie wissen, sind diese an eine sogenannte Preisgleitklausel gebunden, die Bestandteil Ihres Wärmelieferungsvertrages ist.

Die ab 01.10.2018 gültigen Wärmepreise finden Sie unter weitere Infos.

Mit freundlichen Grüßen
Wärmeversorgung Ismaning GmbH

WVI Wärmeversorgung Ismaning

Das neue WVI-Preissystem steht

 

Im Mai und Juli hat die Wärmeversorgung Ismaning (WVI) in den Ortsnachrichten die Mechanismen der Preisbildung bei geothermisch erzeugter Fernwärme dargestellt und die Wirkung der als Vertragsbestandteil geltenden Preisgleitklausel erklärt.

 Um die wichtigsten Punkte noch einmal zusammenzufassen:

1.) Die Preisgleitklausel berücksichtigt verschiedene Faktoren, die für die Preisbildung maßgeblich sind, wie zum Beispiel die Preise anderer Energieträger, Investitionen oder Löhne.

2.) Dadurch wirkt sie für den Fernwärmepreis dämpfend, falls zum Beispiel einzelne Energieträger sich sprunghaft verteuern sollten. Der Fernwärmepreis gilt jeweils für ein Jahr im Voraus und ist deshalb – im Gegensatz zu Gas- oder Ölpreisen – gut kalkulierbar.

3.) Der Gesetzgeber fordert, dass Preisgleitklauseln die tatsächlichen Kostenstrukturen bei der Erzeugung und Verteilung der Wärme möglichst realistisch abbilden sollen, andererseits aber auch die jeweiligen Verhältnisse auf dem Wärmemarkt angemessen berücksichtigen. Deshalb kann es notwenig werden, diese Klauseln von Zeit zu Zeit an die jeweiligen Gegebenheiten anzupassen.

 

Die neu gestaltete Preisgleitklausel

Die WVI, die bereits im siebten Jahr Fernwärme aus Geothermie liefert, hat die aktuellen Betriebserfahrungen und die aktuellen produktionstechnischen Gegebenheiten (beschrieben im Juli-Artikel) jetzt in eine neue Preisgleitklausel einfließen lassen, die zum Beginn der neuen Heizperiode am 1. Oktober wirksam wird. Die modernisierten Preisgleitklauseln für die einzelnen Preisbestandteile lauten nun:

Grundpreis = GP0 * [(10% * Str / Str0) + (45% * InvestGKB / InvestGKB0) + (45% * Lohn / Lohn0)]

Arbeitspreis = AP0 * [(40% * Gas / Gas0) + (10% * Str / Str0) + (50% Fernwärme/Fernwärme0)]

Messpreis = MP0 * [(80% * InvestWÜ / InvestWÜ0) + (20% * Lohn / Lohn0)]

Die Abkürzungen bedeuten: Str = Strom; InvestGKB = Erzeugerpreise gewerblicher Produkte der Gruppe Kessel und Behälter;  Lohn =  tarifliche Stundenverdienste im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich;  Gas =  Preisindex für Erdgas; Fernwärme =  Verbraucherpreisindex für Zentralheizung/Fernwärme; InvestWÜ = Erzeugerpreise gewerblicher Produkte der Gruppe Gas-, Flüssigkeits- und Elektrizitätszähler

Am Beispiel des für die Gesamtrechnung wichtigen Arbeitspreises bedeutet das, dass dieser zu 40 Prozent vom Gaspreis, zu 10 Prozent vom Strompreis und zu 50 Prozent vom sogenannten Wärmemarktindex abhängt. Eine genaue Beschreibung der einzelnen Indizes gibt es im Preisblatt auf der WVI-Homepage (www.wvi.ismaning.de)  unter „Kunde werden“ à Musterverträge.

 

Die derzeitigen und künftigen Preise

Was vielleicht sehr theoretisch und abstrakt klingt, lässt sich für die bestehenden und künftigen WVI-Fernwärmekunden auch in einem konkreten Preisvergleich darstellen. Mit der neuen Preisgestaltung wurde gleichzeitig der bisher freiwillig und widerruflich gewährte zehnprozentige Rabatt            auf den Arbeitspreis in das neue Tarifsystem eingearbeitet, so dass diese Sondersituation nunmehr beendet werden kann, ohne dass der Arbeitspreis wieder auf das Niveau vor der Rabattierung angehoben werden musste. Im Gegenteil ergibt sich im Mischpreis, der Grund-, Arbeits- und Messpreis berücksichtigt, sogar eine Reduzierung von knapp 1,6 Prozent.

WVI-Geschäftsführer Andreas Hobmeier ist sicher, mit dem neuen Preissystem eine für die Verbraucher faire und gleichzeitig zukunftsfähige Regelung gefunden zu haben: „Die neue Preisgleitklausel erfüllt die Anforderungen des Gesetzgebers hinsichtlich der Kostenstrukturen und der aktuellen Marktentwicklung, sie hält die Fernwärme preislich konkurrenzfähig und bringt für unsere Kunden sogar eine leichte Entlastung. Damit kann die WVI optimistisch in die nächsten Jahre gehen.“

 

Text: Dr. Norbert Baumgärtner