1808

Schlossmuseum Ismaning

Das Museum zeigt Objekte und Dokumente zur Kulturgeschichte des Ortes und der Schlossanlage. Themenschwerpunkte sind die Familie Beauharnais-Leuchtenberg und die historische Entwicklung der Gemeinde.

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Schlossmuseum Ismaning

Museum

Das Schlossmuseum bietet Ihnen einen Einblick in mehr als 1200 Jahre Ismaninger Geschichte. Hier erfahren Sie u. a., wie das kleine Bauerndorf zu einem Schloss kam, warum der Ort erst 1802 „bayerisch“ wurde und wieso Napoleon eine Rolle spielte, obwohl er selbst nie in Ismaning war. Auch das Ismaninger Kraut – über 500 Jahren lang das bedeutendste landwirtschaftliche Erzeugnis – wird im Museum vorgestellt. Modelle der alten Bahnhofsanlage, der Seidl-Säge und der „kleinsten Papierfabrik der Welt“ versetzen Sie zurück in die Zeit um 1950. Die Dauerausstellung wird regelmäßig durch Sonderausstellungen zu den verschiedensten Themenbereichen der Ismaninger Geschichte ergänzt.

Souvenirs 

In unserem Museumsshop finden Sie eine kleine Auswahl an Ismaning-Souvenirs. Darüber hinaus betreut das Schlossmuseum die (nicht frei zugänglichen) historischen Prunkräume im Schloss Ismaning sowie die Ausstellung im alten Sägewerk des Kultur- und Bildungszentrums Seidl-Mühle. Auf Anfrage können für beide Örtlichkeiten Führungen organisiert werden.

 Geschichte

Anfang der 1980er Jahre beschloss die Gemeinde Ismaning, den ehemaligen Kutscherbau des Schlosses, in dem u.a. das Lager des gemeindlichen Bauhofs untergebracht war, durch einen Neubau zu ersetzen. Im neuen Kutscherbau, der in Absprache mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege nach historischem Vorbild gestaltet wurde, bot das großzügige Treppenhaus genug Platz für eine Sammlung zur Orts- und Schlossgeschichte. Sie entstand auf Anregung von Prof. Dr. Bruno Rimmelspacher, von gemeindlicher Seite unterstützt vom damaligen geschäftsführenden Beamten Max L. Hartl. Konzept und Ausstellungsgestaltung entwickelte der Historiker und SZ-Redakteur Dr. Rudolf Reiser. Nach zweijähriger Vorarbeit konnte das „Schlossmuseum im Kutscherbau“ am 26. Juli 1986 eröffnet werden. Im Jahr darauf wurde das Museum, mit weiteren Exponaten ergänzt, bereits um einen Kellervorraum vergrößert.

War die Präsentation im Kutscherbau zunächst nur als Dauerausstellung konzipiert, kamen seit Mitte der 1990er Jahre regelmäßige Sonderausstellungen hinzu, die die Popularität des Schlossmuseums steigerten. Ankäufe sowie Leihgaben und Geschenke aus der Ismaninger Bevölkerung führten dazu, dass die Sammlung in den folgenden Jahren fortwährend weiter wuchs, quantitativ wie qualitativ, und es zeichnete sich ab, dass neue Räumlichkeiten nötig wurden. Der Umzug der Gemeindebücherei aus dem Gärtnerhaus der Ismaninger Schlossanlage in das Kultur- und Bildungszentrum Seidl-Mühle brachte schließlich die Lösung: das Gärtnerhaus bot genug Platz für eine Übersichtsdarstellung zur Ismaninger Geschichte und zusätzliche Sonderausstellungen. Nach über 20 Jahren, in denen die Dauerausstellung nahezu unverändert blieb, verabschiedete sich daher das Schlossmuseum im Januar 2008 aus dem Kutscherbau. Übergangsweise konnten Teile der Sammlung im frisch renovierten Torfbahnhof, dem einstigen Arbeiterwohnhaus an der Torfbahn, gezeigt werden.

Das Schlossmuseum befindet sich nun im Gärtnerhaus, inmitten des kleinen Ismaninger Schlossparks, der 1807 von Friedrich Ludwig von Sckell vom Barockpark zum Englischen Garten umgestaltet wurde. Das ursprüngliche Gebäude entstand zwischen 1810 und 1816 als Gärtnerei und Gesindehaus. 1980 wurde es abgerissen und an gleicher Stelle als Büchereigebäude neu errichtet. Die historische Fassadengestaltung wurde dabei übernommen.

Den Umbau des Gärtnerhauses von einer Bücherei zu einem modernen Museumsgebäude führte von Oktober 2009 bis Ende Februar 2010 das Architekturbüro „hein kreinecker messner gbr“ durch, Überlegungen und Wünsche der Museumsleitung und der „Landesstelle für nichtstaatliche Museen“ flossen in das Konzept ein. Die Gestaltung der Dauerausstellung übernahm das Büro Frank Müller, München.

Am 14. Juli 2010 war es schließlich soweit: das „Schlossmuseum Ismaning“ eröffnete mit einer völlig neuen Gestaltung im grundrenovierten Gärtnerhaus. Zusammen mit den Prunkräumen im Schloss (heute Rathaus der Gemeinde), dem Kallmann-Museum in der ehemaligen Orangerie und der Galerie im Schlosspavillon bildet das Schlossmuseum nun das historisch-kulturelle Zentrum Ismanings.

Das Schlossmuseum Ismaning ist eine Einrichtung der Gemeinde Ismaning und (wie das Kallmann-Museum) Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Landpartie – Museen rund um München“.

 

 

Schloßstraße 3a - 85737 Ismaning

Öffnungszeiten:

Dienstag  14:30 - 17:00

Mittwoch  14:30 - 17:00

Donnerstag  14:30 - 17:00

Freitag  14:30 - 17:00

Samstag  14:30 - 17:00

Sonntag  14:30 - 17:00

Kontaktinformationen

+49 89 960900153

+49 89 960900353

www.schlossmuseum-ismaning.de

Dr. Christine Heinz

Bildung & Wissenschaft

Freizeit & Reisen

Kultur & Veranstaltungen

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Impressum
Datenschutz
Rechtliche Hinweise

Gründungsjahr:

1986

Mitarbeiter:

1-10

Schlossmuseum Ismaning

Geschenkideen aus dem Schlossmuseum

In unserem Museumsladen erhalten Sie Bücher, Kataloge, Kalender, Postkarten und viele kleine Geschenke für Kinder und Erwachsene.

Neu im Angebot sind ein Seidenschal und Tassen mit Motiven aus den Schloss-Sälen;

außerdem Ketten und Armbänder mit Muschelkern-Perlen in den Farben des Ismaninger Wappens, Schlüsselanhänger und handgefertigte Schmuckschachteln mit Ismaninger Motiven.

Ansprechpartner:
Christine Heinz
Telefon 089-960 900-153
E-Mail: cheinz@ismaning.de

Schlossmuseum Ismaning

Dreißig Jahre – Alltag in Ismaning 1925 bis 1955

Sonderausstellung

Dreißig Jahre – Alltag in Ismaning 1925 bis 1955

Die Frage nach den Ursachen des Nationalsozialismus stellt sich nicht nur im Zusammenhang mit der „großen“ Politik. Auch im Kleinen, für Dörfer wie Ismaning, lassen sich die Folgen der Machtergreifung, von Gleichschaltung und Gewaltherrschaft erkennen. Im Gemeindearchiv finden sich Dokumente, die belegen, wie massiv die NS-Ideologie und ihr straff organisiertes System in den Alltag der Menschen, in die Organisation von Gemeindeverwaltung und Vereinen eingriff. Zwar blieb der Ort weitgehend von direkten Kriegseinwirkungen verschont, aber fast jede Familie hatte gefallene Soldaten zu beklagen. Der Bewältigung von Kriegsende und Nachkriegszeit, der Aufnahme von Flüchtlingen und Vertriebenen musste sich auch Ismaning stellen.

Die Ausstellung verfolgt den Weg Ismanings über einen Zeitraum von gut dreißig Jahren, vom Scheitern der Weimarer Republik bis zum Beginn des Wirtschaftswunders. Sie möchte damit einen neuen Anstoß geben zur Diskussion um „das Erinnern“.

In Zusammenarbeit mit dem Gemeindearchiv Ismaning

Dauer der Ausstellung: 10. November 2018 bis 3. März 2019

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 14.30 bis 17.00 Uhr

Führung zur Ausstellung, Leitung Dr. Christine Heinz:

Sonntag 25. November, 15.00 Uhr

Führungsgebühr pro Person: 2,00 € (zzgl. Eintritt), mit Jahreskarte frei

Museum

Das Schlossmuseum bietet Ihnen einen Einblick in mehr als 1200 Jahre Ismaninger Geschichte. Hier erfahren Sie u. a., wie das kleine Bauerndorf zu einem Schloss kam, warum der Ort erst 1802 „bayerisch“ wurde und wieso Napoleon eine Rolle spielte, obwohl er selbst nie in Ismaning war. Auch das Ismaninger Kraut – über 500 Jahren lang das bedeutendste landwirtschaftliche Erzeugnis – wird im Museum vorgestellt. Modelle der alten Bahnhofsanlage, der Seidl-Säge und der „kleinsten Papierfabrik der Welt“ versetzen Sie zurück in die Zeit um 1950. Die Dauerausstellung wird regelmäßig durch Sonderausstellungen zu den verschiedensten Themenbereichen der Ismaninger Geschichte ergänzt.


Souvenirs 


In unserem Museumsshop finden Sie eine kleine Auswahl an Ismaning-Souvenirs. Darüber hinaus betreut das Schlossmuseum die (nicht frei zugänglichen) historischen Prunkräume im Schloss Ismaning sowie die Ausstellung im alten Sägewerk des Kultur- und Bildungszentrums Seidl-Mühle. Auf Anfrage können für beide Örtlichkeiten Führungen organisiert werden.


 Geschichte

Anfang der 1980er Jahre beschloss die Gemeinde Ismaning, den ehemaligen Kutscherbau des Schlosses, in dem u.a. das Lager des gemeindlichen Bauhofs untergebracht war, durch einen Neubau zu ersetzen. Im neuen Kutscherbau, der in Absprache mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege nach historischem Vorbild gestaltet wurde, bot das großzügige Treppenhaus genug Platz für eine Sammlung zur Orts- und Schlossgeschichte. Sie entstand auf Anregung von Prof. Dr. Bruno Rimmelspacher, von gemeindlicher Seite unterstützt vom damaligen geschäftsführenden Beamten Max L. Hartl. Konzept und Ausstellungsgestaltung entwickelte der Historiker und SZ-Redakteur Dr. Rudolf Reiser. Nach zweijähriger Vorarbeit konnte das „Schlossmuseum im Kutscherbau“ am 26. Juli 1986 eröffnet werden. Im Jahr darauf wurde das Museum, mit weiteren Exponaten ergänzt, bereits um einen Kellervorraum vergrößert.


War die Präsentation im Kutscherbau zunächst nur als Dauerausstellung konzipiert, kamen seit Mitte der 1990er Jahre regelmäßige Sonderausstellungen hinzu, die die Popularität des Schlossmuseums steigerten. Ankäufe sowie Leihgaben und Geschenke aus der Ismaninger Bevölkerung führten dazu, dass die Sammlung in den folgenden Jahren fortwährend weiter wuchs, quantitativ wie qualitativ, und es zeichnete sich ab, dass neue Räumlichkeiten nötig wurden. Der Umzug der Gemeindebücherei aus dem Gärtnerhaus der Ismaninger Schlossanlage in das Kultur- und Bildungszentrum Seidl-Mühle brachte schließlich die Lösung: das Gärtnerhaus bot genug Platz für eine Übersichtsdarstellung zur Ismaninger Geschichte und zusätzliche Sonderausstellungen. Nach über 20 Jahren, in denen die Dauerausstellung nahezu unverändert blieb, verabschiedete sich daher das Schlossmuseum im Januar 2008 aus dem Kutscherbau. Übergangsweise konnten Teile der Sammlung im frisch renovierten Torfbahnhof, dem einstigen Arbeiterwohnhaus an der Torfbahn, gezeigt werden.


Das Schlossmuseum befindet sich nun im Gärtnerhaus, inmitten des kleinen Ismaninger Schlossparks, der 1807 von Friedrich Ludwig von Sckell vom Barockpark zum Englischen Garten umgestaltet wurde. Das ursprüngliche Gebäude entstand zwischen 1810 und 1816 als Gärtnerei und Gesindehaus. 1980 wurde es abgerissen und an gleicher Stelle als Büchereigebäude neu errichtet. Die historische Fassadengestaltung wurde dabei übernommen.


Den Umbau des Gärtnerhauses von einer Bücherei zu einem modernen Museumsgebäude führte von Oktober 2009 bis Ende Februar 2010 das Architekturbüro „hein kreinecker messner gbr“ durch, Überlegungen und Wünsche der Museumsleitung und der „Landesstelle für nichtstaatliche Museen“ flossen in das Konzept ein. Die Gestaltung der Dauerausstellung übernahm das Büro Frank Müller, München.


Am 14. Juli 2010 war es schließlich soweit: das „Schlossmuseum Ismaning“ eröffnete mit einer völlig neuen Gestaltung im grundrenovierten Gärtnerhaus. Zusammen mit den Prunkräumen im Schloss (heute Rathaus der Gemeinde), dem Kallmann-Museum in der ehemaligen Orangerie und der Galerie im Schlosspavillon bildet das Schlossmuseum nun das historisch-kulturelle Zentrum Ismanings.


Das Schlossmuseum Ismaning ist eine Einrichtung der Gemeinde Ismaning und (wie das Kallmann-Museum) Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Landpartie – Museen rund um München“.